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Nervtötendes Piepen

Die geringe Zuladung ist ein Manko am Fahrzeug, die Einparksensoren sind ein weiteres. Selbst wenn man rückwärts ausparkt und sich damit vom Hindernis vor dem Auto entfernt, gibt es laute Pieptöne.

Beim Rangieren in eine Parklücke ertönen die Warnsignale in beide Richtungen. Dabei ist auf den Bildern der Front- und Heckkamera nicht nur das Hindernis zu sehen, das System zeigt die Entfernung in Zentimetern. Eine wünschenswerte Option wäre, die Warntöne auszuschalten oder zumindest leiser zu stellen.

Roadster bleibt ein Exot

Beim Blick auf das Angebot von MG in Deutschland dominieren praktische E-Autos im SUV-Format. Der Roadster ist ein Exot, was 676 Zulassungen laut Kraftfahrt-Bundesamt seit 2024 in Deutschland belegen.

Das E-Auto ist ein Geschenk von Saic zum 100. Geburtstag der Marke MG. Die Chinesen wollten damit an die Sportwagentradition der ehemals britischen Marke anknüpfen. Viele Marktbeobachter vermuteten beim Start 2024 ein reines Marketingprojekt. Doch die Testfahrt zeigt: Dies ist ein gelungenes E-Auto für Schönwettertage.

Der Preis überrascht

Vermutlich bleibt der Wagen noch eine Weile konkurrenzlos. Denza könnte mit der offenen Version des Z ein Wettbewerber sein. Mazda-CEO Masahiro Moro hat eine elektrische Version des MX-5 in Aussicht gestellt. Porsche-CEO Michael Leiters hat einen elektrischen 718 bestätigt. Allerdings ist noch ungewiss, ob es davon einen offenen Spyder geben wird.

Tesla, das mit einem elektrischen Roadster begonnen hat, lässt sich bei der Neuauflage viel Zeit. Die Ankündigung erfolgte 2017 zusammen mit dem Tesla Semi. Der neue Roadster soll 200.000 US-Dollar kosten, die Founders Series sogar 250.000 US-Dollar.

Da spielt der MG Cyberster in einer anderen Liga. Die Variante mit Heckantrieb startet bei 65.490 Euro, für 70.490 Euro gibt es den Allradantrieb (Xpower). Nur wer das Standard-Gelb nicht mag und eine der fünf anderen Farben wählt, zahlt 1.000 Euro extra. Ansonsten sind alle beschriebenen Funktionen Teil der Serienausstattung.

Nachtrag vom 24. August 2026:

In der ursprünglichen Fassung war die Angabe zur Zuladung falsch, es sind 225 statt 150 kg. Wir haben die Zahl korrigiert und entschuldigen uns für den Fehler.


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