Meyers Manx 2.0 Electric: So sieht der Buggy als Elektroauto aus

Meyers Manx baut ab 2024 einen Elektro-Buggy in Anlehnung an die ersten Dünen-Buggys. Statt eines VW-Käfer-Motors arbeitet darin ein Elektromotor.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Meyers Manx 2.0 Electric
Meyers Manx 2.0 Electric (Bild: Meyers Manx)

Beim US-Hersteller Meyers Manx wird ein E-Buggy entwickelt. In den 60er Jahren baute das Unternehmen den ersten VW-Buggy, ein Strandbuggy auf Basis des VW Käfer.

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Durch die leichte GFK-Karosserie und den leichten Aufbau konnte das Fahrzeug aus den 60ern stark beschleunigen. Der Hersteller baute nur etwa 6.000 Stück, doch gab es zahlreiche Nachbauten anderer Hersteller mangels Patentschutz.

Die Karosserie des Meyers Manx 2.0 Electric ähnelt dem Original, und wie damals ist wieder ein Hinterradantrieb verbaut. Der wird aber von zwei Elektromotoren angetrieben. Diese kommen auf eine Leistung von insgesamt 150 kW und 325 Newtonmeter Drehmoment. Nach Angaben des Herstellers ist damit ein Sprint von 0 auf 100 km/h in etwa 4,5 Sekunden möglich.

Weit soll das Auto dank Leichtbau auch noch fahren. Der 40 kWh-Akku soll für 480 Kilometer Reichweite reichen. Eine günstigere Version mit kleinerem Akku und schwächeren Motoren soll es auch geben. Über Wechselstrom kann mit 6 kW geladen werden, per Gleichstrom mit 60 kW.

  • Meyers Manx 2.0 Electric (Bild: Meyers Manx)
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Meyers Manx 2.0 Electric (Bild: Meyers Manx)
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Im Gegensatz zum Original wird das neue Modell ein Hardtop und kein Stoffdach erhalten. Aufgesetzte Scheinwerfer und ausladende Kotflügel gibt es aber weiterhin. Die auffälligsten Änderungen sind am Heck zu sehen. Hier wird der Motor nicht mehr gezeigt und auch die Käfer-Rücklichter sind nur noch andeutungsweise als Ovale zu erkennen. Im Inneren ist ein zentrales Runddisplay zu erkennen.

Der Prototyp des Meyers Manx 2.0 Electric soll am 19. August in den USA gezeigt werden. 2023 wird dann eine kleine Serie von 50 Fahrzeugen auf den Markt kommen, 2024 soll die Serienproduktion starten.

Volkswagen baut keinen Buggy

Volkswagen stellte 2019 auf dem Genfer Automobilsalon den ID.Buggy mit Heckmotor vor, der optisch an den von Bruce Meyers für Sanddünenrennen entworfenen originalen Manx erinnerte. Für den Vortrieb sorgt bei der Studie ein Elektromotor mit 150 kW, der hinten untergebracht ist. Doch am Ende fand Volkswagen keinen Partner für den Bau des ID.Buggy. Ursprünglich war geplant, e.Go dafür zu gewinnen, doch dieses befand sich im Insolvenzverfahren und wurde später von der Beteiligungsgesellschaft ND Group aus Eindhoven in den Niederlanden übernommen.

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Dwalinn 10. Aug 2022 / Themenstart

So ein Müll, was glaubst du warum eAutos so schwer sind? Der Twizy hat ein Mini Motor und...

acl 10. Aug 2022 / Themenstart

In DK darf man noch mit Autos den Stand befahren. In Sankt Peter-Ording auch. Die Dünen...

Sladen 09. Aug 2022 / Themenstart

Die Software ist auch ein Armutszeugnis hat hier aber wahrscheinlich strategische Gründe...

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