Metronetze: Centurylink baut Glasfasernetz in Europa aus
Centurylink hat neue Metronetze in Madrid (Spanien) und Marseille (Frankreich) eingerichtet, und bindet künftig weitere 90 Rechenzentren an sein Netzwerk an. Das gab der Festnetz- und Rechenzentrumsbetreiber aus den USA am 28. November 2019 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Die neuen Erweiterungen des Glasfasernetzes brächten "das Unternehmen näher an die Kunden heran", erklärte Richard Warley, Regional President EMEA bei Centurylink. Er fügte hinzu: "Diese regionale Investition steht für die globale Ausrichtung von CenturyLink."
In Madrid habe Centurylink ein Metronetz von rund 65 Streckenkilometern aufgebaut und einen Ring geschaffen, der Geschäftsviertel umfasst, darunter das Stadtzentrum, den Finanzdistrikt und die Silicon Alley von Madrid. Die Infrastruktur wird Unternehmensgebäude und fünf zentrale Rechenzentren mit CenturyLink verbinden.
In Marseille hat Centurylink ein Metroglasfasernetz aufgebaut und einen Ring geschaffen, der Geschäftsviertel umfasst, darunter mehrere Unternehmensgebäude und zunächst drei zentrale Rechenzentren. Die Infrastruktur wird Landestationen in Marseille verbinden, die Zugang zu Seekabeln bieten sollen, die mit dem Nahen Osten, Fernost und Ostafrika verbunden sind. Diese Netzwerkbasis ermöglicht Enterprise- und Wholesale-Kunden den Zugriff auf lokalisierte Transport- und IP-Dienste in Marseille.
Centurylink verbindet 90 weitere Rechenzentren mit seinem Netzwerk in Großbritannien und Irland, Benelux, DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz), Skandinavien, Süd- und Osteuropa. Die Netzwerkanbindung von 50 Rechenzentren soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Es wird erwartet, dass die zusätzlichen 40 Rechenzentren bis Mitte 2020 angebunden sind.
Centurylink kaufte im Jahr 2017 für 25 Milliarden US-Dollar Level 3 Communications(öffnet im neuen Fenster), einen Tier-1-Provider. Im Jahr 2011 hatte Centurylink, ehemals Centurytel, bereits Qwest Communications für 11 Milliarden US-Dollar und Savvis für 2 Milliarden US-Dollar sowie zwei Jahre zuvor Embarq für 6 Milliarden US-Dollar erworben.
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