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Metalsong über Kotlin: Powerpoint zum Mitsingen

Die italienische Metalband Nanowar of Steel hat es wieder getan: Nach ihrem Stück HelloWorld.java haben die Musiker den Song Kotlin veröffentlicht.
/ Emanuel Kessler
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Nanowar of Steel bei einem Auftritt 2024 (Bild: Sven Mandel via Wikimedia Commons)
Nanowar of Steel bei einem Auftritt 2024 Bild: Sven Mandel via Wikimedia Commons / CC-BY-SA 4.0

In dem gleichnamigen Song beschreiben Nanowar of Steel die Vorzüge und Vorteile der Programmiersprache Kotlin. An einer Stelle wird auch Quellcode, natürlich Kotlin, gesungen. Das Lied ist auf dem Mini-Album The Genghis Khan EP to End All Genghis Khan EPs zu finden.

Das Musikvideo zu dem Stück(öffnet im neuen Fenster) erschien bereits im Sommer und ist als "Official Power Point Video" überschrieben. Es zeigt den Text des Liedes sowie dazu passende Bilder auf Folien.

Das Design der Folien, in Kombination mit den genutzten Folieneffekten und -übergängen, erinnert an die Powerpoint-Nutzung um die Jahrtausendwende. Das erzeugt bei mir einen gewissen Nostalgiefaktor – auch wenn das Video gleichzeitig durchaus einem Fiebertraum ähnelt, Windows-XP-Hintergrundbild inklusive.

Ob die Folien des "Official Power Point Video" – eventuell ohne Ton – wirklich jemanden aus dem Management überzeugen können, Kotlin als weitere Programmiersprache einzusetzen?

Ich halte das für wenig wahrscheinlich, allerdings hätte ich mir auch lange keine Lieder in oder über Programmiersprachen vorstellen können.

Dev-Metal auf einer Entwicklerkonferenz

Die Band hat die beiden Stücke HelloWorld.java und Kotlin bereits auf der JNation 2025, einer Konferenz für Softwareentwickler, vor der ersten Keynote gespielt. Der Ausschnitt der JNation 2025 mit Nanowar of Steel ist ebenfalls auf Youtube zu sehen(öffnet im neuen Fenster).

Die Band nennt ihr selbst geschaffenes Subgenre übrigens Dev-Metal. Kotlin ist nun das zweite Lied in diesem doch sehr speziellen Genre. Vielleicht steigen andere Bands mit ein – es gibt noch viele Programmiersprachen zu besingen.

Emanuel Kessler(öffnet im neuen Fenster) hat einen vielfältigen Musikgeschmack. Da ist auch noch Platz für Dev-Metal.


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