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Verfügbarkeit und Fazit

Survive verwendet die Konami-eigene Fox Engine. Grafikstil und Atmosphäre erinnern deutlich an andere Metal-Gear-Teile. Sehr zeitgemäßig wirkt das Spiel nicht: Schatten und Licht sehen künstlich aus, statt Fernsicht gibt es eine merkwürdige "Wolke" im Hintergrund, die Animationen wirken teils unbeholfen. Uns lag nur die fertige Playstation-4-Version vor, die PC-Fassung (Systemanforderungen) soll unter anderem deutlich besseres Ambient Occlusion Shadowing bieten.

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Die Kampagne ist nur mit Onlineverbindung spielbar, auf andere menschliche Spieler trifft man allerdings nicht. Das einzige Multiplayerelement ist ein Coop-Modus, bei dem bis zu vier Spieler gemeinsam gegen deutlich stärkere Zombies in Missionen kämpfen - also nicht in der offenen Kampagnenwelt.

Metal Gear Survive ist für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 für rund 40 Euro erhältlich. Die Sprachausgabe erfolgt in Japanisch oder Englisch, dazu gibt es ausschaltbare Untertitel in Deutsch und einer Reihe weiterer Sprachen. Für die kommenden Wochen soll es per Download weitere kostenlose Inhalte geben, unter anderem ist für März 2018 ein weiterer Modus für Coop geplant.

  • Hier locken wir einen Wandelnden nach dem anderen zu uns und erledigen ihn ohne großes Risiko. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Im Intro werden wir Zeuge unserer eigenen Beerdigung. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Vor dem Start der Kampagne können wir unseren Protagonisten basteln. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Dialoge laufen in diesem merkwürdigen Menü ab. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Der rote Kreis in der Mitte bedeutet: Wir haben verseuchtes Wasser getrunken und übergeben uns alle paar Minuten. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Nach und nach können wir unsere Basis ausbauen. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Um einen weiteren Charakterplatz anlegen zu können... (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • ... müssen wir rund 10 Euro ausgeben. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Crafting hat eine zentrale Bedeutung in Survive. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Der Coop-Modus schickt uns mit drei anderen Spielern in Missionen. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Die Ausrüstung im Coop-Modus können wir zum Teil selbst zusammenstellen. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
  • Die Bedienung per Gamepad ist gut gelöst. (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)
Um einen weiteren Charakterplatz anlegen zu können... (Bild: Konami / Screenshot: Golem.de)

Neben den kaufbaren Extra-Savegame-Plätzen gibt es noch eine Reihe weiterer Mikrotransaktionen, die aber sehr dezent im Spiel untergebracht und nicht auffällig beworben werden. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Grafikstil und Aufmachung von Survive erinnern anfangs an die Glanzzeiten von Metal Gear - aber nach und nach entpuppt sich das neue Spiel nur als mittelgutes Survivalgame. In den ersten Stunden fanden wir es spannend, die vielen relativ komplexen Spielsysteme kennenzulernen und in der fremden Welt zu überleben. Später hat uns die langatmige Jagd nach Essen, Trinken und sonstigem Material eher genervt.

Vor allem das mit den Nahrungsmitteln ist in dieser Form absurd. Unser Alter Ego verputzt ein ganzes Schaf, um eine halbe Stunde später vor Hunger zu sterben? Es macht wenig Spaß, ständig nach zerlegbaren Tieren zu suchen, gewaltige Massen an Wasser zu horten oder all die anderen Rohstoffe aufzutreiben und zu verwalten.

Das ist schade, denn die offene Welt von Survive kann zwar nicht mit aktuellen Spitzenspielen mithalten, sie bietet aber genug interessante Ecken zum Erforschen. Gut gefallen uns auch einige der Kämpfe. Es gibt zwar sehr viele Standardsituationen, aber auch immer wieder größere Gefechte, in denen wir taktisch geschickt unsere Ausrüstung einsetzen müssen, um nicht überrannt zu werden.

Einen merkwürdig zwiespältigen Eindruck hinterlässt die Handlung. Zwar erinnern viele der absurden Situationen und der überkomplexe Verlauf angenehm an Altmeister Kojima. Allerdings gibt es wenig wirklich geniale Einfälle, irgendwie haben uns die langen Zwischensequenzen kaum gepackt.

Es gäbe noch einiges mehr zu sagen über Survive, etwa zur teils netten und teils künstlichen Grafik, oder zum frechen 10-Euro-Speichersystem. Um es kurz zu machen: An diesem Spiel haben langfristig vor allem leidenschaftliche Fans von Grinding ihre Freude. Das ist zwar auch was - aber von einem Metal Gear erwarten wir viel mehr.

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 Metal Gear Survive im Test: Himmelfahrtskommando ohne Solid Snake
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F4yt 01. Mär 2018

Hoffe immer noch, dass auf basis dieser Version mal ein Remaster o.ä. für andere Systeme...

Garius 27. Feb 2018

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tangonuevo 26. Feb 2018

Kaufs bitte 4 mal, du wirst uns auch ganz dolle damit ärgern, heiliges Ehrenwort.


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