• IT-Karriere:
  • Services:

Metal Gear Solid: Krise zwischen Hideo Kojima und Konami

Zwischen Hideo Kojima, dem Erfinder und Chefdesigner von Metal Gear Solid, und Konami gibt es offenbar Probleme. Ein Grund dürfte eine Umstrukturierung der japanischen Firma sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Hideo Kojima 2012 bei einer Preisverleihung
Hideo Kojima 2012 bei einer Preisverleihung (Bild: Jason Merritt/Getty Images)

Seit Jahren ist Hideo Kojima nicht nur als Chefentwickler von Metal Gear Solid in den Medien präsent - gleichzeitig ist er auch mit Abstand das bekannteste Gesicht von Konami. Jetzt gibt es in dem seit jeher nicht ganz einfachen Beziehungsgeflecht offenbar Probleme. Konami führt Hideo Kojima auf einigen seiner Webseiten nicht mehr, auch die Webseite von Kojima Productions wird neuerdings auf Konami umgeleitet, der Studioname findet auf offiziellem Material keine Verwendung mehr.

Stellenmarkt
  1. Rail Power Systems GmbH, München
  2. SCHOTT AG, Mitterteich

Ein Grund dürfte eine schon länger angekündigte und am 16. März 2015 vollzogene Restrukturierung bei Konami sein. Die Firma will ihre Studios stärker von der Zentrale in Tokio aus steuern, um so nach eigenen Angaben schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Offenbar ist es dabei aber auch zum Bruch mit Hideo Kojima gekommen. In der US-Presse äußern sich gleich mehrere Insider, die von Streitigkeiten zwischen dem Publisher und seinem Starentwickler berichten. Laut Gamespot.com etwa geht es dabei um Macht und Zuständigkeiten. Kojima und eine Reihe von leitenden Managern würden nur noch bis Dezember 2015 für Konami arbeiten, dann würden die abgelaufenen Verträge nicht verlängert.

Konami hat die Vorgänge bislang nur allgemein kommentiert. Kojima würde weiter an Metal Gear Solid arbeiten und es unterstützen. Der sonst im sozialen Netz sehr aktive Hideo Kojima hat sich etwa über sein Konto auf Twitter bislang nicht zu der Sache geäußert. Weitere Ankündigungen dazu werde es erst später geben. Metal Gear Solid 5 soll im Herbst 2015 erscheinen.

Nachtrag vom 20. März 2015, 16:48 Uhr

Konami hat sich in einer kurzen Erklärung zur Lage bei Metal Gear Solid geäußert. Darin heißt es nicht ausdrücklich, dass die Firma und Hideo Kojima künftig getrennte Wege gehen - der Designer sei weiterhin an Metal Gear Solid 5 beteiligt, das wie geplant am 1. September 2015 erscheinen soll.

Zwischen den Zeilen sagt Konami aber doch, dass man langfristig ohne Kojima plant. So gibt es laut der Firma bereits den Beschluss, nach Metal Gear Solid 5 ein weiteres Metal Gear zu produzieren, für das man derzeit neue Entwicklungsleiter sucht. Kojima hat damit offenbar nichts mehr zu tun - auch wenn das nicht ganz klar gesagt wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,86€
  2. (u. a. Struggling für 8,99€, Jurassic World Evolution für 11,25€, Jurassic World Evolution...
  3. 12,49€

derKlaus 22. Mär 2015

Ich finde auch gerade diese Punkte bei MGS ziemlich gut. Ich könnte mir vorstellen, dass...

Hundgeburt 22. Mär 2015

Er wird via kickstarter seinen Traum finanzieren.

Anonymer Nutzer 21. Mär 2015

Mein Gott es ist ein Spiel ;) Besser cool, abgefahren und mit selbstironie als ständig...


Folgen Sie uns
       


Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

    •  /