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Metacomputing: Schweizer verkaufen ARM-Mainboard für Framework Laptop

Es ist eines der ersten Mainboards eines Drittanbieters für das Ökosystem des Framework Laptop – und das erste mit ARM -Chip.
/ Oliver Nickel
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Der Framework Laptop ist mit diversen Projekten kompatibel. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Framework Laptop ist mit diversen Projekten kompatibel. Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Der Schweizer Start-up Metacomputing hat ein eigenes Mainboard für den Framework Laptop 13 (Test) herausgebracht(öffnet im neuen Fenster) . Der sogenannte AI PC verwendet einen auf ARM basierenden Prozessor. Es ist die erste Möglichkeit, einen Framework-Laptop mit dieser Architektur zu betreiben. Konkret entschied sich Metacomputing für den CIX Technology CP8180. Der Prozessor hat 12 ARM-Cores und zusätzlich eine 45-TOPs-NPU verbaut. So soll sich das Mainboard für KI-Anwendungen eignen.

Metacomputing bietet zudem zwei Konfigurationen mit jeweils 16 oder 32 GByte RAM an. Es ist nicht ganz klar, ob sich das System wie andere Platinen von Framework mit SO-DIMM-Arbeitsspeicher aufrüsten lässt. Der Hersteller spricht nur von einem "nachhaltigen, modularen System" , was auf gesteckten RAM und eine austauschbare SSD wie beim Framework Laptop schließen lässt.

Auswahl zwischen Desktop- und Laptop-Case

Das Mainboard soll sowohl mit dem Chassis des Framework Laptop als auch mit dem Cooler Master Case für Framework-Hauptplatinen kompatibel sein. Bei einer Bestellung bekommen Kunden eines dieser Gehäuse dazu. Die Standard-Version beinhaltet das Mainboard-Case von Cooler Master. Die Pro-Version kommt mit dem Framework-Laptop-Gehäuse. So suggerieren es zumindest die Produktbilder. Viele technische Details gibt der Hersteller auf der Webseite(öffnet im neuen Fenster) nicht an.

Klar ist: Interessenten müssen mindestens 481 Euro bezahlen, wenn sie das ARM-Mainboard nutzen möchten. 32 GByte RAM kosten 87 Euro mehr. Die Pro-Version startet bei 874 Euro mit 16 GByte RAM. Es ist eine der günstigsten Framework-Laptop-Konfigurationen. Allerdings dürfte die CPU, die in 6 nm gefertigt ist, nicht an die Leistung eines Snapdragon X1 Elite oder einer x86-CPU von Intel und AMD heranreichen. Es handelt sich hier schlicht um eine Plattform für Embedded-Anwendungen und Developer.


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