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Meta: Mark Zuckerberg plant Rechenzentren so groß wie Städte

Mit riesigen Clustern will der Meta-CEO zu Google , OpenAI und Co. aufholen. Das soll mehrere Hundert Milliarden Dollar kosten.
/ Oliver Nickel
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Mark Zuckerberg im April 2025 (Bild: Image Press Agency via Reuters Connect)
Mark Zuckerberg im April 2025 Bild: Image Press Agency via Reuters Connect

Meta ist neben Google, Microsoft und OpenAI eines der Tech-Unternehmen, das viel Geld in die Zukunft von KI-Applikationen stecken will. Mark Zuckerberg plant sogar, riesige Rechenzentren zu bauen. Diese nennt der CEO in einem Facebook-Post(öffnet im neuen Fenster) "1GW+-Supercluster" .

Die 1 GW beziehen sich wohl auf den Energiebedarf von einem Gigawatt, den die Rechenzentren für das Training und die Forschung von KI zur Verfügung fordern. "Meta ist auf dem Weg, das erste Lab mit einem 1GW+-Supercluster zu eröffnen" , schreibt Zuckerberg auf Facebook. Diese Anlage nennt Facebook Prometheus.

Für den Betrieb müssten also ein durchschnittliches Kernkraftwerk oder ein Windpark mit 200 Windturbinen mit einer Leistung von 5 Megawatt aufgestellt werden. Normalerweise benötigen größere Städte so viel Leistung.

Cluster so groß wie Downtown Manhattan

Offenbar plant Meta laut Zuckerberg aber weitere solcher Cluster. Einer von ihnen ist Hyperion, dessen Baufläche einem Großteil Manhattans entsprechen soll. Hyperion soll möglicherweise bis zu 5 Gigawatt Leistung skalieren und wäre damit so leistungsbedürftig wie eine Stadt.

Diese Rechenzentren sollen vor allem für das Training und die Entwicklung neuer KI-Anwendungen genutzt werden. Zuckerberg spricht von einer sogenannten Super Intelligence. Was genau das bedeutet, ist nicht ganz klar. Möglicherweise will Meta völlig neue Ansätze für Machine Learning oder möglicherweise aufgabenübergreifende künstliche allgemeine Intelligenzen entwickeln.

Dazu investiert Meta auch in Talente anderer Unternehmen. "Ich bin fokussiert, die elitärsten und talentiertesten Teams in der Branche zu erstellen" , schreibt der CEO. All das soll mehrere Hundert Milliarden US-Dollar kosten und dürfte ein Großteil des Unternehmenskapitals binden.


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