Meta: Facebook-Umbenennung könnte 20 Millionen US-Dollar kosten

Nicht nur ein Berliner Startup ist von Facebooks Rebranding betroffen, sondern auch eine Firma in Arizona. Und die hätte gerne eine Entschädigung.

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Meta-CEO Mark Zuckerberg
Meta-CEO Mark Zuckerberg (Bild: Drew Angerer/Getty Images)

Dass die Umfirmierung von Facebook Folgen für andere Unternehmen hat, ist bekannt. Erst vor wenigen Tagen erklärte sich ein Berliner Medizin-Startup bereit, das Logo zu ändern, weil man mit dem Zuckerberg-Imperium nicht in Verbindung gebracht werden will. Hier war die Ähnlichkeit der Logos ein Problem. Doch auch der recht generische Name Meta eckt an - und zwar bei einem kleinen Betrieb in Phoenix, US-Bundesstaat Arizona, der sich als Meta PC schon vor Monaten um die Markenrechte bemüht hat.

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Meta PC ist ein Startup, welches sich auf den Handel mit Hardware spezialisiert hat. Dort hatte man den Namen Meta bereits am 23. August 2021 beim US Patent- und Markenamt angemeldet. Facebooks Meta hingegen reichte den Antrag erst am 28. Oktober 2021 ein. Beide Verfahren laufen noch, bisher hat also weder Meta PC noch Meta den Zuschlag erhalten.

Bei vollkommen unterschiedlichen Geschäftsfeldern dürfte das in der Regel auch kein Problem sein, allerdings ähneln sich die Anträge in einem vielleicht entscheidenden Punkt: Sowohl Meta PC LLC als auch Facebook Incorporated geben an, die Marke für den Vertrieb von Computer-Hardware nutzen zu wollen. Bei Meta PC handelt es sich dabei um den Hauptverwendungszweck, bei Facebook ist es nur einer von vielen Nutzen.

20 Millionen und der Antrag verschwindet

Gegenüber TMZ ließen die beiden Inhaber von Meta PC verlauten, sowohl auf die Marke als auch auf rechtliche Schritte verzichten zu wollen, sofern Facebook dafür 20 Millionen US-Dollar zahlt. Was passiert, wenn Facebook darauf nicht eingeht, ist nicht bekannt.

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Einen kleinen Witz erlaubte sich Meta PC aber bereits im Vorfeld. In einem kurzen Video ließ Meta-PC-Gründer Zack Shutt seine Follower wissen, dass man sich entschieden habe, die Firma fortan Facebook zu nennen.

Es bleibt spannend, wie reibungslos der Übergang zur neuen Marke letztlich wird. Sollte Meta, also Facebook, die deutsche Domain Meta.de haben wollen, muss der Konzern wohl oder übel eine ganze Menge Toilettentrennwände kaufen - oder sich anderweitig mit einem Vertrieb für diese Produkte einigen.

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