Abo
  • Services:

Wie mit Ton und Töpferscheibe

Bei Meta-ex wird auf zwei verschiedenen Rechnern an der Musik gearbeitet, die auf den gleichen Supercollider-Server zugreifen. Dadurch lasse sich die Musik in einem gewissen Maße improvisieren, sagen Meta-ex. Jeder könne so auf die Musik des anderen zugreifen und diese direkt bearbeiten. Notfalls lasse sich der Sound des Nebenmannes auch komplett abschalten.

Stellenmarkt
  1. Yves Rocher, Stuttgart Vaihingen
  2. Hays AG, Berlin

Dies ähnele der Arbeit mit Ton an einer Töpferscheibe, sagt Aaron. Einer beginne, den Ton zu formen und werfe ihn dann sozusagen dem anderen zu, der ihn auf seiner Scheibe weiterbearbeite. Um diese Arbeitsweise nicht nur auf einzelne Auftritte und die zwei Bandmitglieder zu beschränken, steht die Grundlage der Live-Sets über Github unter dem Namen Ignite zur Verfügung. Die dafür gewählte Creative-Commons-Non-Commercial-Lizenz ermöglicht es Interessierten, die Sets selbst einzusetzen, und Meta-ex können Verbesserungen anderer selbst wieder verwenden.

Jede Eingabe ist Code

Overtone ist nicht nur zum Schreiben und Verändern von Code geeignet. Die mit Overtone erzeugte Musik lässt sich auch über angeschlossene Geräte steuern, wie mit den anfangs erwähnten Midi-Keyboards oder den via USB angesprochenen Monome. Letztere sind im Grunde nicht viel mehr als kleine Holzboxen, auf denen viele leuchtende Knöpfe sitzen. Diese nutzt Meta-ex zum Beispiel, um schnell Drum-Rhythmen zu starten und per Knopfdruck zu verändern.

In Overtone kann jedes der von den Geräten erzeugten Ereignisse wie Midi-Ton und -Anschlagstärke einzeln programmiert werden, sofern das gewünscht ist. Das gilt für jede Art von Eingabe, die das System verarbeiten kann. So kann zum Beispiel auch die Position des Mauszeigers genutzt werden, um etwa die Tonhöhe dynamisch anzupassen.

Bilder zur Musik

Zusätzlich zur programmierten Musik erzeugen Meta-ex während ihrer Auftritte auch visuelle Effekte, die direkt auf einige Eigenschaften der Musik reagieren. Dazu verwenden sie Shadertone, das laut Selbstbeschreibung eine Mischung aus Overtone und Shadertoy ist. Mit der Shadertone-Bibliothek lässt sich gleichzeitig der Code für die Musik und die Visuals bearbeiten.

Für die Shader wird dabei hauptsächlich die OpenGL Shading Language (GLSL) verwendet. Es lassen sich aber auch Shader in Lisp schreiben, die von Shadertone übersetzt werden. Die Shader können ebenso wie der Musik-Code selbst live verändert werden. Bei Meta-ex kann das Publikum sogar den Editor halbtransparent über dem Shader laufen sehen und so der Bearbeitung der Shader folgen und die Resultate bestaunen.

 Overtone, ein Supercollider-Client
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5€
  2. 59,99€
  3. (-64%) 17,99€
  4. 19,99€

Lord Gamma 17. Nov 2013

Hatte ich auch gelesen und an folgendes Video gedacht: http://www.youtube.com/watch?v...

Anonymer Nutzer 17. Nov 2013

Stimmt...spiele selbst Gitarre. Genau das ist doch der springende Punkt....hier geht...

derKlaus 15. Nov 2013

Na, das würde ich nicht sagen. Ich hab vor ein Paar Jahren ein Interview mit Klaus...

Crapple 15. Nov 2013

Gute Künstler erschafen Kunst, talentlose Künstler reden immer nur über Kunst. Was...

derKlaus 15. Nov 2013

Elektronische Musik ist ja nicht gleich elektronische Musik. Guck Dir mal aktuelle...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S9 und S9 Plus - Test

Das Galaxy S9 und das Galaxy S9+ sind Samsungs neue Oberklasse-Smartphones. Golem.de hat sich im Test besonders die neuen Kameras angeschaut, die eine variable Blende haben.

Samsung Galaxy S9 und S9 Plus - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

    •  /