Meta: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Messenger erst 2023
Der Meta-Konzern wird die versprochene Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für den Facebook Messenger und auch Instagram wohl erst im Jahr 2023 einführen. Das schreibt Antigone Davis, Head of Safety bei Meta, in einem Gastbeitrag für den britischen Telegraph(öffnet im neuen Fenster) . Der Messenger-Dienst Whatsapp, der ebenfalls zu Meta gehört, setzt bereits standardmäßig auf E2EE.
Facebook hatte im Jahr 2016 die optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in seinem Messenger eingeführt . Im Jahr 2017 ermöglichte es Facebook zudem, die " geheimen Unterhaltungen(öffnet im neuen Fenster) " auf mehreren Geräten zu lesen. Damals hatte Facebook angekündigt, die Verschlüsselung von Videos "bald" zu unterstützen. Diese folgte aber erst vor wenigen Wochen . Ursprünglich geplant war die standardmäßige Nutzung(öffnet im neuen Fenster) von E2EE "frühestens 2022" . Dass dies nun aber offenbar weiter verschoben wird, führt Davis auf Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Nutzer zurück.
Wie Davis schreibt, habe der Konzern unter anderem die Aufgabe, einen Missbrauch seiner Dienste zu verhindern und auch eng mit Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten. Mit einer E2EE, bei der der Anbieter selbst keinen Zugriff mehr auf die Inhalte der Nachrichten hat, ist das laut Facebook aber wohl schwieriger umsetzbar.
Um dies dennoch umzusetzen, plant Meta laut Davis Folgendes: "Bei der Einführung der End-to-End-Verschlüsselung verwenden wir eine Kombination aus unverschlüsselten Daten in unseren Apps, Kontoinformationen und Berichte von Benutzern, um sie auf datenschutzgerechte Weise zu schützen und gleichzeitig die Bemühungen um die öffentliche Sicherheit zu unterstützen. Diese Art von Arbeit ermöglicht es uns bereits, wichtige Meldungen an Kindersicherheitsbehörden von Whatsapp zu senden."
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