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Messenger: Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz

Bald sollen Nutzer einen eigenen Wire-Server betreiben können, der auch mit dem Rest des Netzwerks kommunizieren kann. Bis es so weit ist, müssen noch ein paar Abhängigkeiten geändert werden. Der Code selbst steht aber ab sofort unter freier Lizenz .
/ Hauke Gierow
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Die Wire-App für Linux (Bild: Wire)
Die Wire-App für Linux Bild: Wire

Der Code der App war schon länger unter offener Lizenz verfügbar, jetzt zieht Wire beim Server nach. Mittlerweile seien alle selbst entwickelten Komponenten zur Inspektion und Nachnutzung verfügbar, schreibt das Unternehmen bei Medium. Das Paket ist bei Github gehostet(öffnet im neuen Fenster) .

Ganz abgeschlossen ist das Projekt damit allerdings noch nicht. Denn nach wie vor sind einige Abhängigkeiten enthalten, die den Betrieb eines eigenen Wire-Servers noch verhindern. Das will das Team aber mit weiteren Updates beheben. Der Code steht unter der AGPL-Lizenz(öffnet im neuen Fenster) . Der Umbau wurde erstmals im April bekanntgegeben .

Es soll große Nachfrage aus Sicherheitskreisen geben

Man sehe eine große Nachfrage aus verschiedenen Branchen, etwa der Sicherheitsbranche, der Wissenschaft und von NGOs, eigene Server zu betreiben, heißt es in dem Blogpost. Wenn der Umbau komplett abgeschlossen ist, soll auch eine Konföderation der selbst betriebenen Server mit dem restlichen Wire-Netzwerk möglich sein. Sprich: Nutzer der selbst betriebenen Server können auch mit allen anderen Wire-Nutzern kommunizieren.

Wire Messenger mit verschlüsseten Chatbots (Herstellervideo)
Wire Messenger mit verschlüsseten Chatbots (Herstellervideo) (13:59)

Die Konföderation war in diesem Jahr Streitpunkt bei Signal . Dort hatte ein Projekt einen Fork entwickelt, der ohne die Abhängigkeit zu Googles Play Services auskommt und über F-Droid vertrieben wird. Signal-Gründer und -Entwickler Moxie Marlinspike hatte die Gruppe daraufhin aufgefordert, nicht mehr den Namen Signal zu verwenden und die Konföderation einzustellen.

Signal Messenger ausprobiert
Signal Messenger ausprobiert (01:01)

Er befürchtet Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Versionen und damit Probleme für die Nutzer. Mittlerweile lässt sich der Signal ohne Google-Abhängigkeiten nutzen.


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