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Messenger: Whatsapp richtet Spam-Sperre ein

Schluss mit Kettenbriefen und Werbemitteilungen: Whatsapp will Accounts sperren, von denen ein und dieselbe Nachricht an unterschiedliche Nutzer gesendet wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Whatsapp auf einem Samsung-Smartphone
Whatsapp auf einem Samsung-Smartphone (Bild: Stan Honda/AFP/Getty Images)

"Du wurdest vorübergehend bei Whatsapp gesperrt." Diese Mitteilung sollen Whatsapp-Nutzer erhalten, von deren Account "dieselbe Nachricht an zu viele Leute" gesendet wurde. Wie viele Leute Whatsapp für "zu viele" hält, teilen die Entwickler nicht mit. Gerade zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel könnte die Sperre für Whatsapp-Nutzer zum Problem werden, die ein und denselben Nachrichtentext als Glückwünsche an ihre Freunde versenden.

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Mit der Maßnahme will der Dienst laut seiner FAQ gegen "Missbrauch" vorgehen und meint Kettenbriefe und Spam-Nachrichten, die in der Vergangenheit immer wieder über Whatsapp verschickt wurden.

Laut FAQ können auch Accounts gesperrt werden, die "zu viele Nachrichten an Benutzer senden", die die Telefonnummer des Nutzers nicht in den eigenen Adressbüchern haben. Außerdem geraten Nutzer, die von anderen auffällig oft blockiert wurden, unter Generalverdacht.

Ein Countdown zeigt die Dauer der Sperre an

Die gute Nachricht für zu Unrecht gesperrte Nutzer: Die Sperre ist zeitlich begrenzt. Während der Blockade sehen Nutzer einen Countdown, der die Zeit bis zum Aufheben der Sperre anzeigt. Danach könne der Whatsapp-Account wieder ganz normal genutzt werden.

Eine Möglichkeit, der Blockade zu entgehen, ist das Versenden von Nachrichten über die Broadcast-Listen-Funktion des Messengers. Darüber lassen sich mehrere Empfänger einer Mitteilung auswählen. Allerdings erhalten die Nachricht nur Nutzer, in deren Kontaktliste sich die Telefonnummer des Absenders befindet.

Whatsapp will sicher sein

Die Spam-Sperre ist ein weiterer Versuch, den Dienst sicher zu machen. Vor wenigen Wochen hat die Whatsapp-Version für Android eine Funktion zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bekommen. Whatsapp hat hierfür mit Moxie Marlinspike zusammengearbeitet und die Technologie von dessen Tool Textsecure übernommen.



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Anonymer Nutzer 23. Dez 2014

++++

Prinzeumel 22. Dez 2014

Vielleicht rückt sich das was schon immer irgendwo im hinterkopf war nun in den...

Jasmin26 22. Dez 2014

Es geht um spam, und nicht um weihnachts und neujahrs geschriebsle, die Filter...

__destruct() 22. Dez 2014

Ich habe dem OP gar nicht geantwortet. Dass nicht alle Nachrichten verschlüsselt sind...


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