Abo
  • Services:
Anzeige
Apple speichert bei der Nutzung von iMessage zahlreiche Metadaten.
Apple speichert bei der Nutzung von iMessage zahlreiche Metadaten. (Bild: Screenshot Golem.de)

Messenger: Welche Metadaten Apple in iMessage speichert

Apple speichert bei der Nutzung von iMessage zahlreiche Metadaten.
Apple speichert bei der Nutzung von iMessage zahlreiche Metadaten. (Bild: Screenshot Golem.de)

Bei der Privatsphäre seiner Nutzer macht Apple keine Kompromisse, sagt das Unternehmen. Behördendokumente aus den USA zeigen, auf welche Daten Apple dennoch Zugriff hat - und unter welchen Bedingungen sie weitergegeben werden.

Apple speichert bei der Verwendung seines iMessage-Dienstes zahlreiche Metadaten, wie The Intercept berichtet. Erst einmal ist das nicht überaschend, auch bei der Nutzung des ebenfalls Ende-zu-Ende-verschlüsselten Dienstes Whatsapp fallen Metadaten an, die einen Überblick über das Kontaktnetzwerk und die Nutzungsgewohnheiten der Nutzer ermöglichen.

Anzeige

Apple hatte bislang beteuert, dass das Unternehmen keinerlei Daten erheben würde, die Auskunft über den Standort der Nutzer geben könnten. Das scheint so nicht ganz zu stimmen. Denn laut einem von The Intercept veröffentlichten Dokument prüfen Apples Server bereits bei der Eingabe einer Telefonnummer, ob der entsprechende Kontakt ebenfalls iMessage nutzt. Ist dies nicht der Fall, wird die Nachricht unverschlüsselt per SMS verschickt.

Auf Apples Servern werden nach der entsprechenden Anfrage verschiedene Daten gespeichert, unter anderem die IP-Adresse des anfragenden Nutzers. Diese lässt zwar keinen detaillierten Rückschluss auf den Standort zu, zumindest aber eine grobe Einordnung. Das gilt natürlich nur, wenn Nutzer sich nicht über ein VPN verbinden oder ihre IP-Adresse anderweitig verbergen - was aber auf App-Ebene wenige Nutzer tatsächlich tun dürften.

Telefonnummern beider Kommunikationsteilnehmer

Außerdem werden von Apple die Telefonnummern der beiden potenziellen Kommunikationspartner gespeichert, in Verbindung mit der Uhrzeit. Apple weist in einem Statement daraufhin, dass der reine Lookup-Prozess keinerlei Rückschlüsse darauf zulässt, ob tatsächlich eine Kommmunikaton stattgefunden hat, oder nicht.

Ein Nutzer könnte demnach die Nummer eines Kontakts eingeben, sich aber später entscheiden, keine Nachricht zu senden. Der komplette Datensatz ist auch in diesem Fall auf Apples Servern gespeichert - und wird dort für 30 Tage aufbewahrt.

iMessage FAQ für Strafverfolgungsbehörden 

eye home zur Startseite
Nikolai 30. Sep 2016

Wo bleibt denn jetzt Deine Erklärung zur IP-Adresse? Es wirkt wirklich extrem lächerlich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Starnberg bei München
  2. thyssenkrupp AG, Essen
  3. Chemische Fabrik Budenheim KG, Budenheim
  4. equensWorldline GmbH, Aachen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 389,99€
  2. 35,00€ (nur für Prime-Mitglieder)
  3. 5,99€

Folgen Sie uns
       


  1. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  2. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  3. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  4. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  5. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  6. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

  7. CPU-Architektur

    RISC-V-Patches für Linux erstmals eingereicht

  8. FSP Hydro PTM+

    Wassergekühltes PC-Netzteil liefert 1.400 Watt

  9. Matebook X und E im Hands on

    Huawei kann auch Notebooks

  10. Celsius-Workstations

    Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

  1. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    __destruct() | 03:24

  2. Handyvertrag Vergleich

    Aralender | 03:03

  3. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    __destruct() | 02:53

  4. Re: Unity ist auch eine vergleichsweise gute Engine

    Sammie | 02:49

  5. Re: hatte erst Zweifel

    RickRickdiculou... | 02:47


  1. 18:58

  2. 18:20

  3. 17:59

  4. 17:44

  5. 17:20

  6. 16:59

  7. 16:30

  8. 15:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel