Abo
  • IT-Karriere:

Messenger: Threema veröffentlicht einen halben Webclient

Threema-Nutzer können künftig Nachrichten bequem am PC tippen. Das funktioniert aber nur, wenn ein Smartphone in der Nähe ist und nicht mit allen Browsern.

Artikel veröffentlicht am ,
Threema kann künftig im Browser genutzt werden - aber nur in Verbindung mit einem Smartphone.
Threema kann künftig im Browser genutzt werden - aber nur in Verbindung mit einem Smartphone. (Bild: Threema)

Der Schweizer Messenger Threema hat einen Webclient veröffentlicht, der die bisher verfügbaren Apps für Android, Windows Phone und iOS ergänzt. Der Webclient nimmt dabei nicht selbst Kontakt mit einem Server auf, sondern nutzt das Smartphone in der Nähe, wie das Unternehmen in der Ankündigung schreibt.

Stellenmarkt
  1. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
  2. Hays AG, Großraum Frankfurt

Das funktioniert nach Angaben von Threema mit der Android-App in Version 3.0. Das Unternehmen schreibt: "Sofern sich Browser und Mobilgerät in demselben Netz befinden, verlassen die Datenpakete das eigene Netzwerk nicht. Im Gegensatz zu herkömmlichen, serverbasierten Lösungen werden dadurch Metadaten und der digitale Fußabdruck auf das absolute Minimum reduziert. Die synchronisierten Nachrichten werden nach Beendigung der Sitzung im Browser gelöscht."

Nutzer müssen einen aktuellen Browser haben. Threema nennt Chromium, Google Chrome, Mozilla Firefox und Opera. Edge oder der Internet Explorer stehen demnach nicht auf der Liste. Die Verbindung wird durch das Scannen eines QR-Codes hergestellt, ähnlich wie beim Webclient für Whatsapp. Die Lösung bietet daher keinen Ersatz für die App, macht aber das Tippen von Nachrichten komfortabler, wenn Nutzer einen Rechner in der Nähe haben.

Technisch nutzt Threema nach eigenen Angaben SaltyRTC, das WebRTC um eine Verschlüsselungsschicht erweitert. Die Verschlüsselung wurde auf Basis der NaCl-Bibliothek entwickelt. Im Unterschied zum eigentlichen Threema-Quellcode kann der Code des halben Webclients auf Github eingesehen werden. Auf dem 33C3 hatten zwei Sicherheitsforscher das Protokoll von Threema per Reverse Engineering untersucht und ihre Forschungen vorgestellt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€
  2. 139,00€ (Bestpreis!)

gollumm 19. Feb 2017

Da kannst Du die App direkt aus dem iTunes Store heraus verschenken.

Junior-Consultant 16. Feb 2017

Es geht nicht darum ob es 3 oder 10 Euro sind sondern darum dass man dafür erstmal eine...

Enter the Nexus 16. Feb 2017

* Nachrichten auf dem iPad schreiben geht so immer noch nicht, keine echte Multi Device...

Enter the Nexus 16. Feb 2017

Ne, alle Nachrichten laufen ja über das Smartphone. Es wird also nicht nur geprüft, ob...

niemandhier 15. Feb 2017

Fast wie WA, das handling von Bildern ist bei Threema etwas blöd (kein Vollbild...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G GA502 - Test

Sparsamer Sprinter mit dunklem Display: das Zephyrus G GA502 im Test.

Asus Zephyrus G GA502 - Test Video aufrufen
Astrobiologie: Woher kommen das Leben, das Universum und der ganze Rest?
Astrobiologie
Woher kommen das Leben, das Universum und der ganze Rest?

Erst kam der Urknall, dann entstand zufällig Leben - oder es war alles vollkommen anders. Statt Materie und Energie könnten Informationen das Wichtigste im Universum sein, und vielleicht leben wir in einer Simulation.
Von Miroslav Stimac

  1. Astronomie Amateur entdeckt ersten echten interstellaren Kometen
  2. Astronomie Forscher entdeckten uralte Galaxien
  3. 2019 LF6 Großer Asteroid im Innern des Sonnensystems entdeckt

Umwelt: Grüne Energie aus der Toilette
Umwelt
Grüne Energie aus der Toilette

In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Von Monika Rößiger

  1. Fridays for Future Klimastreiks online und offline

Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

  1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
  2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
  3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

    •  /