Messenger: Telegram zwischenzeitlich aus dem App Store verschwunden

Der Messenger Telegram und die Variante Telegram X haben stundenlang nicht als Download für iOS-Nutzer zur Verfügung gestanden. Grund war ein Verstoß gegen die Richtlinien des App Stores.

Artikel veröffentlicht am ,
Telegram ist aktuell nicht im App Store zu finden.
Telegram ist aktuell nicht im App Store zu finden. (Bild: Screenshot Golem.de)

Nutzer von iPhones und iPads haben den Messenger Telegram und die Variante Telegram X am 1. Februar 2018 nicht aus Apples App Store herunterladen können. Die beiden Apps erschienen bei einer Suche nicht in den Ergebnissen, wie wir nachprüfen konnten.

Telegram war weltweit nicht für iOS verfügbar

Stellenmarkt
  1. Application Manager (m/w/d)
    Intrum Deutschland GmbH, Heppenheim
  2. Inhouse Berater SAP (m/w/d)
    über Hays AG, Giengen an der Brenz
Detailsuche

Laut 9to5Mac und einem Reddit-Thread schien es sich dabei um ein weltweit auftretendes Problem zu handeln. Android-Nutzer konnten Telegram hingegen weiterhin einfach aus dem Play Store herunterladen.

Zu den Gründen für das Verschwinden der Anwendungen gab es zunächst nur Spekulationen. So vermuteten einige Nutzer bei Reddit einen Zusammenhang zu einem angekündigten Update für Android - wobei die Korrelation zu den iOS-Apps hier fragwürdig erscheint.

Laut Telegram-Gründer handelte es sich um einen Verstoß gegen Apples Richtlinien

Telegram-Gründer Pavel Durov hatte sich zwischenzeitlich bei Twitter zu der Sache geäußert. Ihm zufolge wurden die Apps wegen Verstößen gegen die Richtlinien von Apple aus dem App Store genommen. Telegram soll die Verbreitung von unangebrachten Inhalten ermöglicht haben, weshalb die Apps entfernt wurden.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.–18. Februar 2022, virtuell
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ein Reddit-Nutzer hatte nach eigenen Angaben über den Support des Herstellers ebenfalls eine Aussage erhalten. Demnach soll es sich schlicht um ein Versehen gehandelt haben. Die Apps seien nicht geplant aus dem App Store genommen worden. Die Aussage Durovs widerspricht dieser Darstellung.

Mittlerweile sind die Apps wieder im App Store verfügbar, wie Durov auf Twitter mitteilt. Auch auf unseren iOS-Geräten können wir die Telegram-App wieder im Store finden.

Telegram ist nicht unumstritten. Abseits der Vorwürfe, die Software sei für die Verbreitung von Hasspropaganda verwendet worden, denen das Unternehmen bereits entgegengetreten ist, gibt es auch Kritik an der eigenen eingesetzten Verschlüsselung; unter anderem von dem renommierten Sicherheitsexperten Matthew Green.

Nachtrag vom 1. Februar 2018, 13:47 Uhr

Mittlerweile hat sich Telegram-Gründer Pavel Durov zur Sache geäußert. Wir haben den Text entsprechend aktualisiert.

Nachtrag vom 1. Februar 2018, 17:19 Uhr

DIe Telegram-Apps sind wieder für iOS-Geräte verfügbar. Wir haben den Text entsprechend angepasst.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


cnMeier 02. Feb 2018

Nein, denn bei WhatsApp hat Facebook den Daumen drauf. D.h. Die NSA, der BND, GCHQ etc...

MasterBlupperer 01. Feb 2018

und was, wenn der Entwickler wirklich dagegen verstoßen hat? Zum Beispiel, indem...

ManuPhennic 01. Feb 2018

Steht so aber alles auch in den App Guidelines ;)

24g0L 01. Feb 2018

"Don't shoot the messenger"...

Free Mind 01. Feb 2018

wenn man aus den kommentaren mehr erfährt als aus dem artikel... thx



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.
Von Friedhelm Greis

Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
Artikel
  1. Frequenzen: Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne
    Frequenzen
    Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne

    Jochen Homann könnte vor seinem Ruhestand noch einmal Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica erfreuen.

  2. Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
    Digitalisierung
    500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

    Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

  3. Volkswagen Payments: VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken
    Volkswagen Payments
    VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken

    Volkswagen entlässt einem Bericht nach einen Mitarbeiter, nachdem dieser Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit von Volkswagen Payments äußerte.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /