Messenger: Slack sperrt Nutzer in Russland aus

Die Sanktionen von Salesforce und Slack gegen Russland haben nun Folgen für die Kunden, die nicht mehr an ihre Daten kommen.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Im Unternehmenslogo zeigt Slack seine Solidarität mit der Ukraine.
Im Unternehmenslogo zeigt Slack seine Solidarität mit der Ukraine.

Russische Unternehmen haben keinen Zugriff mehr auf ihre Konten bei Slack. Das berichtet Axios. Auch ein Download der Kundendaten sei damit nicht mehr möglich.

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"Slack ist verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sanktionsbestimmungen in den USA und anderen Ländern, in denen wir tätig sind, einzuhalten, einschließlich der Suspendierung von Konten ohne vorherige Ankündigung, wie es das Gesetz vorschreibt", erklärte das Unternehmen gegenüber Axios in einer Stellungnahme. Man sei in Kontakt mit den betroffenen Kunden.

Eine eigene Stellungnahme zum Ukrainekrieg von Slack gibt es nicht, dafür aber vom Eigentümer Salesforce. Am 7. März schrieb das Unternehmen, man werde an humanitäre Hilfsorganisationen spenden. Weiter heißt es: Man habe nur "eine sehr kleine Anzahl von Kunden in Russland, und wir haben letzte Woche begonnen, diese Beziehungen zu beenden." Slack hat sein Logo auf der Webseite in die Farben der Ukraine geändert.

Die Messenger-Plattform Slack ist in den letzten Jahren zu einer populären Lösung für Unternehmen und Organisationen geworden. Im Jahr 2021 meldete Slack 156.000 zahlende Kunden und einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Salesforce hat Slack 2020 für fast 28 Milliarden US-Dollar übernommen.

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Heiner 17. Mär 2022

Mist - übersehen - steht ja da - nur russische Unternehmen.

Megusta 17. Mär 2022

Cloud ist GEIL! Für eine lokale Lösung muss man ja so viel in die Hand nehmen...

foobarJim 16. Mär 2022

Die Welt ist leider etwas komplexer. Und es stimmt nicht, dass der Krieg in anderen...



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