• IT-Karriere:
  • Services:

Messenger: Signal kann Gesichter in Fotos verpixeln

Zur Unterstützung der Proteste in den USA und weltweit sowie zum Schutz der Privatsphäre lassen sich künftig Gesichter in Signal verpixeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Signal kann Gesichter in Bildern unkenntlich machen.
Signal kann Gesichter in Bildern unkenntlich machen. (Bild: Signal)

"2020 ist ein ziemlich gutes Jahr, um das Gesicht zu bedecken", schreibt der Signal-Gründer Moxie Marlinspike im Blog des Teams. Mit dem Blogeintrag kündigt Marlinspike an, dass die aktuellen Versionen des Signal-Messengers für iOS und Android eine Blur-Funktion im Foto-Editor unterstützen. Damit sollen sich vor allem Gesichter unkenntlich machen lassen, wofür das Tippen auf die entsprechende Funktion ausreichen soll.

Stellenmarkt
  1. TKI Automotive GmbH, Kösching, Ingolstadt
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Berlin

Das Signal-Team bezieht sich in seiner Ankündigung explizit auf die Proteste in den USA und weltweit gegen Rassismus und Polizeigewalt, die durch die "Polizeimorde an George Floyd und Breonna Taylor" ausgelöst worden seien. Weiter heißt es: "Wir unterstützen die Menschen, die auf die Straße gegangen sind, um ihren Stimmen Gehör zu verschaffen."

Viele der Protestierenden nutzen offenbar den als besonders sicher eingeschätzten Messenger Signal zur Organisation und Kommunikation und das Team arbeitet eigenen Angaben zufolge daran, mit dem deutlich erhöhten Datenverkehr zurechtzukommen. "Wir haben auch daran gearbeitet, zusätzliche Möglichkeiten zu finden, wie wir jetzt alle auf der Straße unterstützen können", schreibt Marlinspike. Das erste Ergebnis dieser Arbeiten sei die vorgestellte Funktion zum Verpixeln der Gesichter.

Signal hilft beim Bedecken des Gesichts

Die Funktion nutzt laut der Ankündigung die von den Plattformen und Systemen bereitgestellten Techniken, was zum Schutz der Privatsphäre nur lokal auf den Geräten ausgeführt wird. Noch werden damit jedoch nicht immer wirklich alle Gesichter automatisch ausgewählt, was das Signal-Team auf "Mängel und mögliche Vorurteile" zurückführt. Die Funktion der Systeme in Signal wurde deshalb erweitert, so dass auch manuell einzelne Gesichter oder auch andere Bereiche von Fotos unkenntlich gemacht werden können.

Das Team möchte darüber hinaus aber auch außerhalb der Einwicklung seiner App aktiv werden, "daher werden wir vielseitige Gesichtsbedeckungen kostenlos an die Community verteilen", heißt es in der Ankündigung. Dazu habe das Team nach einem Hersteller gesucht, der trotz der aktuellen Situation eine hohe Anzahl von Gesichtsbedeckungen produzieren könne. Das Team müsse dazu nur noch ein paar wenige Details klären.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

7of9 05. Jun 2020 / Themenstart

Sind wir jetzt wieder bei Sippnehaft? Weil einer so eine sche.. gebaut sind also alle...

oldmcdonald 04. Jun 2020 / Themenstart

Es ist ja eher umgekehrt: Zumindest in der Live-Situation vor Ort ist man als Demonstrant...

Olliar 04. Jun 2020 / Themenstart

Einst meinte das BGH tatsächlich: Die zentrale Stelle der Entscheidung (unter C II 1 a...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 Ultra - Test

Das Galaxy S20 Ultra ist Samsungs Topmodell der Galaxy-S20-Reihe. Der südkoreanische Hersteller verbaut erstmals seinen 108-Megapixel-Kamerasensor - im Test haben wir uns aber mehr davon versprochen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - Test Video aufrufen
    •  /