Messenger: Signal führt Gruppenanrufe ein

In der aktuellen Version von Signal können Ende-zu-Ende-verschlüsselte Gruppenanrufe gestartet werden. Noch gibt es jedoch Einschränkungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit bis zu fünf Teilnehmern und Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Gruppenanrufe in Signal
Mit bis zu fünf Teilnehmern und Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Gruppenanrufe in Signal (Bild: Signal)

Pandemiebedingt haben wir uns daran gewöhnt, unsere Freunde und Kollegen in Videocalls und Videokonferenzen zu treffen. Nun hat auch das Signal-Team seinen Messenger mit einer Gruppen-Videochat-Funktion ausgestattet, die mit der aktuellen Version des Messengers ausgeliefert wird.

Stellenmarkt
  1. Java-Entwickler (m/w/d)
    e.bootis, Essen
  2. Anwendungsentwickler CAD (m/w/x)
    HOTTGENROTH & TACOS GmbH, Münster
Detailsuche

"Gruppenanrufe sind kostenlos, privat und Ende-zu-Ende-verschlüsselt - wie alles andere auf Signal", heißt es in einer Mitteilung von Signal. Mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterscheidet sich der Messenger von den meisten anderen Videokonferenzdiensten.

"Gruppenanrufe sind derzeit auf 5 Teilnehmer beschränkt, aber wir arbeiten daran, dass sie bald noch mehr Teilnehmer in einem Gruppenanruf haben können", erklärt das Signal-Team. Die Gruppenanrufe können über ein kleines Videosymbol, das in der rechten oberen Ecke einer Gruppe eingeblendet wird, gestartet werden. Voraussetzung für die Anrufe ist eine Gruppe im neuen V2-Format, das bereits vor einiger Zeit eingeführt wurde. Alte Gruppen im V1-Format werden nicht unterstützt, sollen aber nach und nach auf das neue Format umgestellt werden.

Gruppen in Signal werden umgestellt

Zuvor gab es genau genommen gar keine Gruppen in Signal, nur ganz normale Nachrichten, die an mehrere Personen geschickt wurden. In diesen stand - natürlich verschlüsselt -, dass es sich um eine Nachricht an eine Gruppe handelte. Das hatte den Vorteil, dass der Server nur Nachrichten verteilen, sich aber nicht mit den Metadaten einer Gruppe auseinandersetzen musste: Wer ist Mitglied der Gruppe? Wer wurde gelöscht? Diese Daten liegen bei den meisten Messengern unverschlüsselt auf dem Server, auch wenn die Nachrichten selbst Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden - oder wie im Fall von Telegram nicht einmal das.

Golem Akademie
  1. Microsoft Teams effizient nutzen
    25. Oktober 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Das Nachrichten-statt-echte-Gruppen-System von Signal hatte jedoch auch Nachteile: Zum einen skaliert es nicht besonders gut, sprich, es ist nur für eine beschränkte Anzahl von Personen in jeder Gruppe ausgelegt. Zum anderen gibt es keinen Gruppenverwalter.

Microsoft 365 Family | 6 Nutzer | Mehrere PCs/Macs, Tablets und mobile Geräte | 1 Jahresabonnement | Download Code

Signal hat mit einem Forschungsteam von Microsoft ein System entwickelt, bei dem die Metadaten verschlüsselt auf dem Signal-Server abgelegt werden und nur von den Gruppenmitgliedern eingesehen werden können. Neben den besagten Gruppenanrufen ermöglichen die neuen Gruppen, auch einzelne Mitglieder einer Gruppe über sogenannte @mentions direkt anzusprechen oder Einladungslinks zu verschicken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektromobilität
BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
Artikel
  1. Telekom: Vodafone will unseren Glasfaserausbau bremsen
    Telekom
    Vodafone will "unseren Glasfaserausbau bremsen"

    Vodafone habe den eigenen Glasfaserausbau kürzlich für beendet erklärt und nehme den Spaten nicht in die Hand, erklärte die Telekom.

  2. Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
    Chorus angespielt
    Automatischer Arschtritt im All

    Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
    Von Peter Steinlechner

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /