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Messenger: Microsoft Teams wird zum Familien-Chatprogramm

Die Teams-App soll sich künftig im Familienkreis wiederfinden. Es kann etwa zwischen privaten und geschäftlichen Konten gewechselt werden.

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Die mobile Teams-App wird zum Familienmanagement-Tool.
Die mobile Teams-App wird zum Familienmanagement-Tool. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft will Teams auch außerhalb von Unternehmen beliebt machen. Dazu hat das Unternehmen der mobilen Teams-App einige Funktionen in der Preview hinzugefügt. So wird es möglich, sich künftig mit einem kostenlosen Microsoft-Konto im Programm anzumelden und per Menü zwischen geschäftlichem und privatem Account zu wechseln. Die Privatnutzerversion von Teams wird als mobile Applikation für iOS und Android angeboten. In der Desktop-App wird weiterhin der Fokus auf dem Geschäftskundenbereich liegen.

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Das Design der Teams-App ist in der Personal-Variante etwas anders. Die Einteilung von Gruppen in Teams-Räume mit unterschiedlichen Rechten und Nutzerkonten und die Bindung eines Accounts an eine Organisation fallen weg. Dafür werden alle eigenen gespeicherten Kontakte in einer Liste angezeigt, was an Programme wie Skype erinnert. Es sind Zwei-Personen-Chats, aber auch Gruppenchaträume erstellbar. Microsoft nennt hier einen Buchclub oder eine Familie als Beispiel. Diese Chatgruppen oder Einzelpersonen können per Text, Audio- oder Videoanruf kontaktiert werden.

In einem Dashboard werden diverse private Termine, Standortinformationen oder von Familienmitgliedern oder Freunden zugewiesene Tasks angezeigt. Das können Einkaufszettel, Kalendereinträge oder andere Aufgaben sein. Freunde und Familien können auch ihre Standortdaten untereinander austauschen. So sehen sie etwa, wo sich welche Person befindet. Auch das Teilen von Dateien ist in der Personal-Version möglich. Allerdings fällt hier eine Sharepoint-Einbindung und damit eine zentrale Datenbank zum Ablegen und Finden der Dokumente weg. Stattdessen werden diese direkt in Chats hineinkopiert und sind von dort aus verwendbar.

Ablegen von Anmeldedaten in Teams

Im Safe können diverse sicherheitsrelevante Informationen abgelegt werden. Dort sind etwa Passwörter und Login-Daten hinterlegt. Familienmitglieder sollen direkt aus der App heraus etwa WLAN-Passwörter oder die Kontodaten für den Netflix-Zugang teilen können, so dass sich Gäste des Hauses oder die Kinder schnell dort anmelden können. Der Safe ist durch Zweifaktor-Authentifizierung und eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt.

Die Previewversion der Teams-Personal-App soll bereits ausprobiert werden können. Dazu melden sich Interessierte mit einem persönlichen Account an. In den kommenden Wochen will Microsoft die Funktionen dann für alle veröffentlichen.

Teams soll künftig auch besser mit Skype zusammenarbeiten, das ebenfalls eher für Privatnutzer geeignet ist. Allerdings hat das in einem ersten Golem.de-Versuch zunächst nicht richtig funktioniert.

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