Messenger: Jeder Dritte nutzt Whatsapp weniger oder gar nicht mehr

In einer Umfrage gaben viele Whatsapp-Nutzer an, neue Messenger ausprobiert zu haben. Dabei dominiert allerdings ausgerechnet Facebook.

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Whatsapp gehört zu Facebook.
Whatsapp gehört zu Facebook. (Bild: Robert Cheaib/Pixabay)

Im Zuge der Diskussion um neue Datenschutzbestimmungen bei Whatsapp hat rund ein Drittel der Whatsapp-Nutzer den Messenger weniger oder gar nicht mehr genutzt. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben. Demnach nutzen 23 Prozent der Befragten den Messenger weniger, während 4,3 Prozent Whatsapp gar nicht mehr nutzen.

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Dabei haben seit Bekanntwerden der Kritik an den geänderten Nutzungsbedingungen 41 Prozent einen neuen Messenger ausprobiert. Allerdings testeten mit 24 Prozent fast die Hälfte davon ausgerechnet den Facebook Messenger der Mutterfirma von Whatsapp. Darauf folgen Telegram mit 18 Prozent, Signal mit 13 Prozent, iMessage mit 11 Prozent sowie Threema (10 Prozent) und Element/Matrix (7 Prozent).

Mit knapp 60 Prozent nutzen jedoch die meisten Whatsapp-Nutzer den Messenger wie gewohnt. Der mit knapp 75 Prozent am häufigsten genannte Grund hierfür ist, dass Freunde und Familienmitglieder Whatsapp nutzen. 14 Prozent sind sich der Datenschutzdiskussion um Whatsapp nicht bewusst, während sich 26 Prozent der Diskussion bewusst sind, es ihnen aber egal ist.

Das Marktforschungsinstitut Omniquest hatte dazu im Auftrag des VPN-Anbieters ExpressVPN im März 1.000 Personen in Deutschland befragt. Die Umfrage liegt Golem.de vor.

Whatsapp will die neuen Datenschutzbestimmungen nach "mehreren Wochen" durchdrücken

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Anfang Januar hatte Whatsapp seinen Nutzern ein Ultimatum gestellt: Diese sollten bis zum 8. Februar neuen Nutzungsbedingungen zustimmen, wenn sie den Messenger weiter nutzen wollten. Nach einem großen Aufschrei und einer Nutzerabwanderung zu Telegram, Signal und Threema, verschob Whatsapp die Deadline um drei Monate auf den 15. Mai.

Erst kürzlich hatte Whatsapp das Ultimatum erneut um mehrere Wochen nach hinten verschoben. Anders als Anfangs angekündigt, soll die Funktion den Messengers nach dem 15. Mai 2021 noch nicht eingeschränkt werden, wenn die neuen Bedingungen nicht akzeptiert wurden. Allerdings sollen nach "mehreren Wochen" Einschränkungen folgen, die die Nutzer unter Druck setzen sollen, den neuen Bedingungen doch noch zuzustimmen.

Hamburger Datenschutzbeauftragter untersagt Datenweitergabe

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte, Johannes Caspar, hat am heutigen Dienstag jedoch die eine Anordnung erlassen, die eine Weiterleitung von personenbezogenen Daten von Whatsapp an Facebook untersagt. Hintergrund sind die neuen Nutzungsbedingungen des Messengers. Während Whatsapp betont, dass sich durch die neuen Nutzungsbedingungen nichts ändere und den Zustimmungszwang fortsetzen will, kritisiert Caspar, dass die Bestimmungen zur Datenweitergabe auf verschiedenen Ebenen der Datenschutzerklärung verstreut seien. Diese seien zudem inhaltlich missverständlich.

So steht in der geänderten, europäischen Datenschutzerklärung von Whatsapp: "Wir haben berechtigte Interessen, personenbezogene Daten zu folgenden Zwecken zu verarbeiten: Zur Förderung der Produkte von Facebook-Unternehmen und zum Versenden von Direktwerbung." Obwohl Whatsapp verspricht, genau das nicht zu tun.

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