Messenger: Facebook macht Whatsapp Konkurrenz

Facebooks Messenger für mobile Android-Geräte setzt demnächst keinen Account bei dem sozialen Netzwerk mehr voraus. Damit konkurriert das Unternehmen nicht nur mit der SMS, sondern auch mit Diensten wie Whatsapp.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Facebook-Messenger für Android
Der Facebook-Messenger für Android (Bild: Facebook)

Ein überraschender Schritt von Facebook: Das Unternehmen hat die Profilpflicht bei seinem Android-Messenger entfernt. In einer Mitteilung heißt es, dass es nun nicht mehr nötig sei, einen Facebook-Account zur Anmeldung zu besitzen. Stattdessen reichten der Name und die Handynummer.

  • Der Facebook-Messenger für Android (Bild: Facebook)
Der Facebook-Messenger für Android (Bild: Facebook)
Stellenmarkt
  1. Strategische*r IT-Planer*in Landesverkehrszentrale (w/m/d)
    Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, Leverkusen
  2. IT Service Portfolio Manager (m/w/d)
    Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim, Kiel, Offenbach am Main
Detailsuche

Facebook-Nutzer können demnach auch mit Personen chatten, die sich nicht bei dem Netzwerk angemeldet haben. Voraussetzung ist nur noch, dass der Chatpartner den Facebook-Messenger für Android installiert hat. Wer sich jedoch bislang aus Sorge um seine Daten nicht bei Facebook angemeldet hat, wird wohl dem Messenger auch nicht seine Telefonnummer verraten wollen.

In den vergangenen Tagen wurde berichtet, dass Facebook an einer Übernahme des Instant-Messengers Whatsapp interessiert sei und entsprechende Verhandlungen liefen. Mit der Trennung von Facebook-Account und dem Messenger hat das Unternehmen nun selbst einen Whatsapp-Klon geschaffen und ist auf das Original nicht mehr angewiesen.

Das Update für den Facebook-Messenger unter Android wird laut The Verge zunächst nur in einigen Ländern verfügbar sein. Dazu gehörten Indien, Australien, Indonesien, Venezuela und Südafrika. Weitere Länder sollen aber so schnell wie möglich hinzukommen. Auffällig ist laut dem Bericht, dass diese Länder einige der letzten sind, in denen der Blackberry-Messenger noch weit verbreitet ist. Außerdem wächst in diesen Ländern die Zahl der Whatsapp-Nutzer besonders schnell.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


jayrworthington 05. Dez 2012

Genau das schrieb ich oben, *weil* 99% das machen, sind MEINE Daten schon da, obwohl ich...

vulkman 05. Dez 2012

Naja, das stimmt ja nicht ganz, für den User unsichtbar benutzt WA ja die IMEI als...

cuthbert 05. Dez 2012

Genau das war auch mein Gedanke. FB hat jetzt seinen Messenger vorbereitet. Jetzt müssen...

rommudoh 05. Dez 2012

Erst lesen, dann kommentieren...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
El-Ali-Meteorit
Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten

In einer Probe aus einem in Somalia niedergegangenen Meteoriten wurden zwei Mineralien entdeckt, die auf der Erde so bisher nicht gefunden wurden.

El-Ali-Meteorit: Forscher entdecken zwei neue Minerale in einem Meteoriten
Artikel
  1. Nach Firmenpleite: Gründer von Kryptobörse FTX bestreitet Betrugsvorwürfe
    Nach Firmenpleite
    Gründer von Kryptobörse FTX bestreitet Betrugsvorwürfe

    Sam Bankman-Fried räumt als FTX-Gründer ein, dass die Kryptobörse als Unternehmen "komplett versagt" habe.

  2. Kraftfahrt-Bundesamt: Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung
    Kraftfahrt-Bundesamt
    Elektrischer Corsa sollte zur Abgasuntersuchung

    Das Kraftfahrt-Bundesamt ruft den Opel Corsa samt der Elektro-Variante zurück, weil ein Softwarefehler im Auto eine Messung verhindert.

  3. Recruiting: Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden
    Recruiting
    Personalauswahl mit KI kann Unternehmen schaden

    Software ist objektiv und kennt keine Vorurteile, das macht Künstliche Intelligenz interessant für die Personalauswahl. Ist KI also besser als Personaler? Die Bewerber sind skeptisch und die Wissenschaft liefert keinen Beweis dafür.
    Ein Bericht von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Tiefstpreise: Crucial SSD 4TB 319€, Palit RTX 4080 1.499€, HTC Vive Pro 2 659€ • Alternate: Team Group SSD 512GB 29,99€, AOC Curved 27" 240 Hz 199,90€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ [Werbung]
    •  /