Messenger: DNS-Fehler verursacht Probleme bei Slack-Nutzern

Eine kurzzeitige Änderung am DNS von Slack hat einigen Nutzern Problem bereitet. Je nach Provider können diese auch noch weiter anhalten.

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Bei Slack sorgte ein DNS-Fehler für Probleme.
Bei Slack sorgte ein DNS-Fehler für Probleme. (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Am gestrigen Donnerstagabend (MESZ) meldete der Betreiber des gleichnamigen Büro- und Kommunikationswerkzeugs Slack auf seiner Statusseite einige Verbindungsausfälle. Wie das Magazin The Verge berichtet, sind die Fehlermeldungen der Nutzer dabei sehr unterschiedlich. Demnach konnten sich einige Nutzer nicht anmelden, konnten Nachrichten nicht verschicken und einigen gelang nicht einmal der Zugriff auf die Webseite von Slack.

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Wie später aus der aktualisierten Statusmeldung von Slack hervorging, handelte es sich wohl um einen von Slack selbst verursachten Fehler in der DNS-Konfiguration des Dienstes. Dies ist auch bereits von der DNS-Community vermutet worden. Laut Slack betrifft der Fehler, der zumindest der Statusmeldung zufolge weiter für Probleme sorgen könnte, weniger als 1 Prozent der Slack-Nutzer.

Gegen 22:00 Uhr am Donnerstagabend (MESZ) bestätigte Slack dann auch selbst die mögliche Ursache für die Verbindungsabbrüche. Dazu heißt es in der Statusmeldung: "Wir haben Kenntnis von Verbindungsproblemen im Zusammenhang mit DNS, die sich auf eine kleine Gruppe von Nutzern auswirken. Dieses Problem wurde durch unsere eigene Änderung verursacht und steht nicht im Zusammenhang mit DNS-Software und -Diensten Dritter. Um dieses Problem schneller zu beheben, muss Ihr ISP seinen DNS-Eintrag für slack.com löschen."

DNSSEC als mögliche Fehlerursache

Auf der Mailingliste des DNS Operations, Analysis and Research Center (DNS-OARC) vermutete der Entwickler Peter van Dijk von Powerdns schnell, dass es sich bei dem Fehler von Slack wohl um einen fehlgeschlagenen Versuch gehandelt haben könnte, eine Zone von Slack.com zu signieren, sowie "eine panische Rücknahme davon". Bei DNSViz ist der Vorgang auch visualisiert.

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Diese Vermutung passt auch zu der Beschreibung von Slack, die darauf verweist, die DNS-Einträge auf Seiten der Provider zu löschen und neu aufzubauen. Auch auf der DNS-OARC-Liste ist dies bereits gestern als Lösung vorgeschlagen worden. Nach wie vor betroffene Nutzer müssen entsprechend darauf warten, dass dies bei ihrem Provider noch geschieht. Slack empfiehlt am Freitagmorgen alternativ, auf einen anderen DNS-Provider zu wechseln, wie etwa Google DNS.

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