• IT-Karriere:
  • Services:

Messenger-Dienst: Google stellt Allo ein

Google wird Allo einstellen. Der vor zwei Jahren vorgestellte Messenger-Dienst steht nur noch bis März 2019 bereit. Messages und Hangouts sollen ein passender Ersatz werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Google bietet Allo bald nicht mehr an.
Google bietet Allo bald nicht mehr an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Wenn es um Google und Messenger geht, ist vor allem viel Durcheinander seit Jahren das hervorstechende Erkennungsmerkmal. Google entwickelt gerne an verschiedenen Messengern parallel, anstatt sich auf ein Produkt festzulegen. Nun hat Google angekündigt, den mit viel Tamtam vor etwas mehr als zwei Jahren gestarteten Messenger-Dienst Allo wieder einzustellen. Ganz überraschend kommt der Schritt nicht, denn seit April 2018 wird Allo schon nicht mehr weiterentwickelt.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf, Eschborn, Berlin
  2. ACP IT Solutions AG Nord, Hamburg

Nun geht Google den konsequenten Schritt und stellt Allo komplett ein. Noch bis März 2019 kann der Allo-Dienst verwendet werden. Bis zum Ende von Allo können Anwender den Chat-Verlauf aus Allo noch über die entsprechende App exportieren. Google hat Allo im September 2016 veröffentlicht, erstmals vorgestellt wurde Googles damals neue Messenger-App im Mai 2016.

Google konnte bisher gerade mal 50 Millionen Nutzer davon überzeugen, die Allo-App zu installieren. Wie viele davon den Dienst aktiv genutzt haben, ist nicht bekannt. Damit wurde Googles Ziel offenbar nicht erfüllt, eine Messenger-App in Konkurrenz zu Whatsapp oder anderen beliebten Diensten zu etablieren.

Allo-Erfahrungen sollen in Messages einfließen

Google will die Erfahrungen aus Allo für die weitere Entwicklung der normalen Messages-App nutzen. Viele Allo-Funktionen sollen demnach in Messages integriert werden. Google wolle dabei voll auf den bisher erfolglosen RCS-Dienst setzen, der von den Netzbetreibern vor sechs Jahren eingeführt wurde. Google machte keine Angaben dazu, wie RCS doch noch zum Erfolg gebracht werden soll.

Den zusammen mit Allo vorgestellten Videotelefoniedienst Duo will Google weiterhin anbieten. Er wird unter anderem auch von Googles Smart Displays genutzt, die es bisher nicht in Deutschland gibt und die eine Konkurrenz zu den Echo-Show-Geräten von Amazon darstellen.

Zudem solle Hangouts irgendwann auch wieder für Privatkunden angeboten werden. Zunächst wolle sich Google hier aber auf den Einsatz in Unternehmen konzentrieren. Warum Hangouts zwischenzeitlich nicht mehr für normale Anwender zur Verfügung stehen wird, bleibt offen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Astarioth 07. Dez 2018

Man weiß aber meist auch schon vorher, ob es eine Totgeburt wird. Ersatz für WhatsApp...

demon driver 06. Dez 2018

So sieht das aus, ja. Würde bei Golem halt nur eine etwas kritischere Berichterstattung...

Bigfoo29 06. Dez 2018

Kann man... oder man bringt den Nutzern erstmal bei, dass es mehr als einen Messenger...

Bigfoo29 06. Dez 2018

Dazu müsste man ein Berechtigungskonzept für Kontakte einführen. Das geben aber die...

Bigfoo29 06. Dez 2018

Irgendwie meint Google halt, dass die User ihre Messenger wechseln wollen/werden wie ihre...


Folgen Sie uns
       


Flight Simulator Grafikvergleich (Low, Medium, High, Ultra)

Wir haben einen Start von New York City aus in allen vier Grafikstufen durchgeführt.

Flight Simulator Grafikvergleich (Low, Medium, High, Ultra) Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


      •  /