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Warum gibt es so viele Messenger?

Einen Grund für die Fragmentierung sieht Malzner im Fokus bestimmter Messenger auf einen speziellen Markt oder eine spezielle Zielgruppe. Ein gutes Beispiel hierfür sei Whatsapp: "Innerhalb Europas ist es durch die verschiedenen Mobilfunkprovider recht teuer, über SMS zu kommunizieren. Wollte ich als Österreicher etwa mit Freunden aus Deutschland schreiben, musste ich trotz Flatrate durch die verschiedenen Mobilfunkprovider für jede SMS zahlen. Deswegen konnte sich Whatsapp als Alternative schnell durchsetzen. Es funktioniert wie eine SMS, läuft aber übers Internet und dadurch global." In den USA gab es das Problem laut Malzner nicht, weswegen dort die SMS etabliert blieb.

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"Andere Messenger haben sich dagegen auf den asiatischen Markt und seine Eigenheiten spezialisiert. Will ich jetzt quer über den Globus mit Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben, brauche ich deswegen viele verschiedene Messenger. Einen globalen Player gibt es nicht wirklich", führt Malzner aus.

Mit Messengern Rechnungen bezahlen und Pizza bestellen

Diese Entwicklung wird laut Burke noch weiter voranschreiten: "Durch neue Funktionen wie Bots werde ich verschiedene Messenger für verschiedene Dienstleistungen nutzen. Über Line kann ich in bestimmten Regionen meine Stromrechnung bezahlen. Über Whatsapp dagegen bestelle ich meine Pizza." Immer mehr Unternehmen würden solche Möglichkeiten zur Kommunikation mit Kunden nutzen und dafür die für sie perfekte Plattform wählen.

In Zukunft planen die beiden, Franz auch für mobile Geräte zu entwickeln. Das würde aber noch dauern, da eine solche Anwendung zahlreiche neue Probleme und Herausforderungen mit sich bringt. Eines ist für die beiden aber klar: "Für Privatnutzer wird Franz kostenlos bleiben. Wir sehen keine Möglichkeiten zur Monetarisierung, ohne Funktionen für den Nutzer einzuschränken."

Stattdessen wolle man sich an Business-Kunden richten. "Da immer mehr Unternehmen den Support in Messenger wie Facebook oder Whatsapp auslagern, sehen wir viel Potential im Aufbereiten der Kommunikation und in speziellen Dashboards", erklärt Malzner. "Damit wollen wir in Zukunft Geld verdienen."

Aktuell geht es aber vor allem darum, weiter zu wachsen und den Messenger für die Kommunikation der rund 75.000 wöchentlichen Nutzer zu verbessern. Jeder soll damit ein Kommunikationsgenie wie Kaiser Franz Joseph I. werden können, trotz der Fragmentierung im Messenger-Bereich.

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 Messenger-Apps: Franz, das Kommunikationsgenie
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kn4llfr0sch 08. Mai 2017

Soviel Hass im Thread. Ihr mögt es nicht? Installiert es nicht. Ihr könnt es besser...

jjfx 09. Jun 2016

Das einzige was helfen würde ist, dass die Nutzer bewusst Dienste verwenden die möglichst...

aFrI 09. Jun 2016

Erstmal zu deinem retroish Bullshit: Du vergleichst Äpfel mit Birnen... Pidgin z.B. ist...

aFrI 09. Jun 2016

Twittert seit 2014 leider nicht mehr... Vielleicht ist er mit seinem OS ja zu busy... xD

jjfx 08. Jun 2016

Oder auf Deutsch: http://xkcde.dapete.net/comics/standards.png


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