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Messenger-App: Signal erweitert Videokonferenzen um neue Funktion

Mithilfe von Anruflinks lassen sich in Signal bald auch Videokonferenzen durchführen, ohne dass alle Teilnehmer in einer Gruppe sein müssen.
/ Mike Faust , dpa
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Mit den neuen Anruflinks in Signal lassen sich Videokonferenzen mit bis zu 50 Personen abhalten. (Bild: Signal)
Mit den neuen Anruflinks in Signal lassen sich Videokonferenzen mit bis zu 50 Personen abhalten. Bild: Signal

Signal ermöglicht es Nutzern, Anruflinks zu erstellen, mit denen bis zu 50 Personen an einer Videokonferenz teilnehmen können. Bisher mussten sich dafür alle Teilnehmer in derselben Signal-Gruppe befinden.

Mit dem Anruflink entfällt diese Voraussetzung. Zudem verfällt der erstellte Link erst, wenn er 90 Tage nicht mehr genutzt wurde, kann aber vom Ersteller jederzeit gelöscht werden. Nimmt eine Person zum ersten Mal an einem derartigen Anruf teil, muss dies zuerst genehmigt werden, wenn der Anrufersteller keine anderweitige Einstellung(öffnet im neuen Fenster) vorgenommen hat.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch bei Anruflinks

Bis dahin werden keinerlei Audio- oder Videodaten an die wartende Person übertragen. Wird eine Anfrage zweimal abgelehnt, blockiert Signal die jeweilige Person für diesen Anruf. Ersteller können die Links zudem mit einem Namen versehen.

Die Funktion ist für Signal in den Versionen 7.17.0 (Android), 7.27.0 (iOS) und 7.25.0 (Desktop) oder neuer verfügbar. Für die Anruflinks gilt wie für alle Sprach- und Videoanrufe über Signal, dass diese Ende-zu-Ende verschlüsselt sind.

A/V-Verschlüsslung wird zum Standard

Die E2E-Verschlüsselung von Audio- und Videostreams war in den vergangenen Wochen auch bei anderen Produkten ein wichtiges Thema. So hat Discord angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , Audio und Video künftig auf diese Weise sicherer zu gestalten. Eine Lösung aus Deutschland, Odin Rooms von 4Players, ist seit kurzem ebenfalls mit einer sicher verschlüsselten, kostenlosen Videokonferenz-Lösung(öffnet im neuen Fenster) am Markt.

Offenlegung: Odin Rooms wird von 4Players angeboten, das wie Golem.de Teil der Marquard Media Group ist.


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