Abo
  • Services:

Messaging: Paypal-Chef wechselt ins Facebook-Management

Der Mann, der Paypal neu erfinden wollte, hört auf und will nun an dem Facebook Messenger arbeiten. David Marcus war nur zwei Jahre bei Paypal.

Artikel veröffentlicht am ,
Paypal President  David Marcus im Mai 2012 in Tokio
Paypal President David Marcus im Mai 2012 in Tokio (Bild: Yuriko Nakao/Reuters)

Paypal President David Marcus verlässt das Unternehmen, um Chef der Messaging-Sparte beim weltgrößten sozialen Netzwerk Facebook zu werden. Das gab der Bezahlungsdienstleister in der Nacht zum 10. Juni 2014 bekannt. Marcus wird für die Smartphone-App Facebook Messenger verantwortlich sein, nicht aber für Whatsapp, dessen Kauf für 19 Milliarden US-Dollar Facebook im Februar 2014 angekündigt hatte.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Nürnberg
  2. INCENT Corporate Services GmbH, Berlin

Der Facebook Messenger hat rund 200 Millionen Nutzer im Monat, Whatsapp erreicht 500 Millionen monatlich.

Gestern veröffentlichte Facebook kurzfristig vorab einen Konkurrenten für die Instant-Messaging-App Snapchat. Wie das Unternehmen erklärte, sei die Herausgabe ein Versehen gewesen. In Kürze sei der offizielle Start geplant. Die Anwendung, die unter dem Projektnamen Slingshot entwickelt werde, solle laut einem früheren Bericht Fotos und Videos ähnlich wie Snapchat nur für wenige Sekunden auf dem Gerät des Empfängers anzeigen. Marcus werde nicht an Slingshot arbeiten, sagte eine Facebook-Sprecherin.

Marcus, der den Bezahlungsdienstleister Paypal erst seit 2012 führte, hatte "massive kulturelle Veränderungen" bei Paypal angekündigt. Der Dienstleister ist wegen seiner willkürlichen Kontensperrungen und des bürokratischen Umgangs mit den Nutzern unbeliebt. "Wenn wir Mist bauen, dann stellen wir uns dem jetzt und tun etwas dagegen", kündigte er 2012 an. Paypal wolle wieder ein "großartiges" Unternehmen werden, erklärte Marcus. Wir erfinden unsere "Arbeitsweise, Produkte, Plattform, Schnittstellen und die Regeln neu", versprach er. Der Umbruch blieb bis heute aus, Marcus startete nur einen Stellenabbau.

Eine Ebay-Sprecherin sagte, Marcus habe selbst entschieden, das Unternehmen zu verlassen. Der Wechsel werde Ende Juni vollzogen. Auf seiner Facebook-Seite erklärte Marcus, Mark Zuckerbergs "überzeugende Vision" für Mobile Messaging habe ihn von dem Wechsel "überzeugt".



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€
  2. 119,90€
  3. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)

Kalasinben 10. Jun 2014

Hast die Ironie-Tags vergessen, passiert mir aber auch oft. Der Mann hat tatsächlich...

Destroyer2442 10. Jun 2014

Wer freiwillig zu Facebook wechselt kann für ein System wie Paypal keine guten Ideen...


Folgen Sie uns
       


The Division 2 - Test

The Division 2 ist ein spektakuläres Spiel - und um einiges besser als der Vorgänger.

The Division 2 - Test Video aufrufen
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

Next Generation Car: Das Fahrzeug der Zukunft ist modular
Next Generation Car
Das Fahrzeug der Zukunft ist modular

Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.
Von Werner Pluta

  1. DLR Phylax erkennt Sprengstoffreste per Laser
  2. Raumfahrt DLR testet 3D-gedrucktes Raketentriebwerk
  3. Eden ISS Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

    •  /