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Mesh- und Bridge-Systeme helfen bei der WLAN-Abdeckung.
Mesh- und Bridge-Systeme helfen bei der WLAN-Abdeckung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Gigagate-Einrichtung ist etwas umständlich

Leider verwirrt das Gigagate-System Anwender an einigen Stellen. Etwas lästig ist, dass die Basisstation und der Satellit unterschiedliche Firmwaredownloads haben. Zudem sind nicht einmal die Versionsnummern synchron. Während die Base mit Version 1.0.4 betrieben wird, wird der Satellit mit der Version 1.0.5 ausgestattet. Dazu kommt, dass jede Einheit separat konfiguriert werden muss. Die Base hat eine eigene Konfigurationsseite, die fast genauso aussieht wie die des Satelliten - nur in der oberen Ecke ist der Name der Einheit zu sehen. Wir würden uns unterschiedliche Farbschemata wünschen, um Base und Satellit zu unterscheiden, da wir die beiden Einheiten bei der Bedienung gelegentlich verwechselt haben. Man kommt aber durchaus damit zurecht.

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Beim Firmwareupdate blinkt insbesondere der Satellit so hektisch, dass wir erst dachten, es gäbe einen Schaden. Das ist aber normal. Die Firmwareversionen müssen zudem zueinanderpassen. Base 1.0.4 funktioniert beispielsweise nicht mit Satellite 1.0.3. Bei uns hat der Satellit dadurch zunächst das WLAN kaputtkonfiguriert. Erst die Kombination 1.0.4 (Base) mit 1.0.5 (Satellite) lief zuverlässig. Eine Warnung in der Base, dass der Satellit nicht kompatibel ist, fehlt.

Das Devolo-Cockpit ist nutzlos

Devolo hat zusätzlich noch einen Desktop-Client, das sogenannte Cockpit. Doch dieses Stück Software ist völlig nutzlos. So werden die Gigagate-Einheiten als DLAN- und nicht als WLAN-Produkte eingestuft. Der einzige Sinn ist es, darüber auf die Webkonfiguration zu kommen. Und das Webinterface der Einheiten ist nicht gerade aufgeräumt. Für das Konfigurieren der SSID braucht es bei der Base etwa die Konfigurationsseite. Beim Satelliten ist es die Monitorseite. Wer zudem von der Hauptseite auf die Bridge-Konfiguration klickt und dann abbricht, landet nicht etwa auf der Hauptseite, sondern auf der Bridge-Unterseite. Obendrein funktioniert der Zurück-Knopf nicht mit Safari. Das sind teilweise Anfängerfehler im Webdesign, die es so eigentlich nicht mehr geben sollte. Immerhin hat Devolo angekündigt, dass das Cockpit bald in neuer Version erscheint.

  • Ersteinrichtung mit der App (Screenshot: Golem.de)
  • Die Konfiguration ist unproblematisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Erste Versionen hatten noch einen Bug mit leeren PPPoE-Passwörtern. (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr vorbildlich: Der Router gibt bei Updates direkt Bescheid. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dank Touchscreen ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... kann das Update einfach installiert werden. Selbst Laien dürften ihr System aktuell halten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die App für iOS und Android übernimmt die Verwaltung. Hier ist die Übersicht zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Tipser auf den Router offenbart diese Eigenschaften. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Soundeffekte sind für die Lokalisierung praktisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Für einen einfach zu bedienenden Router ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... gibt es angenehm viele WLAN-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Mesh-Points. Hier ist zu sehen, wie gut der Backhaul-Kanal funktioniert und welches Band verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch hier gibt es angenehm viele Informationen. (Screenshot: Golem.de)
  • Seit der Version 2.0 gibt es optional Remote Management. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Datendurchsatz wird direkt angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbiges gilt für das Datenvolumen. Hier fehlt uns aber eine Monatsstatistik. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Clients. Er lässt sich mit einem Klick pausieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Details des Geräts (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr vorbildliche Informationen. Hier sieht man, dass das iPhone mit der Basis verbunden ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Und hier ist das Gerät mit einem Mesh Point verbunden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Weboberfläche ist nur für die Internetverbindung brauchbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen gibt es fast gar nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Internetzugang bekommt der Anwender aber eingerichtet, sofern keine Spezialitäten wie VLAN IDs notwendig sind. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir befinden uns im Setup der Basis. (Screenshot: Golem.de)
  • Etwas irritierend ist das hier verwendete 5-GHz-WLAN. Der Satellit braucht dieses WLAN. (Screenshot: Golem.de)
  • Der DHCP-Server wird üblicherweise nicht genutzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hat uns anfangs verwirrt: die Konfiguration des Backhaul-WLANs. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kopplung kann per Knopfdruck geschehen und ist unproblematisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Firmware-Update-Bildschirm (Screenshot: Golem.de)
  • Die Cockpit-Software ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... zeigt kaum mehr an als das Webinterface. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind bei der WLAN-Konfiguration des Satelliten. (Screenshot: Golem.de)
  • Leider ist das Farbschema identisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Oberflächendesign sollte Devolo für bessere Benutzbarkeit noch einmal überarbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Klassisches Webinterface-Design von Netgear (Screenshot: Golem.de)
  • Die Firmware muss aktualisiert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Basis übernimmt auch die Aktualisierung angeschlossener Satelliten. (Screenshot: Golem.de)
  • Der erweiterte Modus gefällt uns gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier sind Informationen zur WLAN-Konfiguration übersichtlich dargestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann einen Speedtest machen. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Statistikübersicht kennt man von Netgear-Netzwerkhardware gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Netzwerkgeräte lassen sich umbenennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach ein bisschen Arbeit ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... sieht das Ganze schon besser aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Routerfunktion ist keine Pflicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Erweiterte WLAN-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Datenverkehrsanzeige (Screenshot: Golem.de)
  • Der einfache Modus des Webinterface (Screenshot: Golem.de)
  • So sieht die Velop-Oberfläche aus, wenn es Probleme gibt. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Passwort-Reset sind wir auf der Velop-Oberfläche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und versuchen, das System wieder in Gang zu bringen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bridge-Modus für die Verwendung des Internetzugangs lässt sich nur per Firmwareupgrade aktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier der Überblick angeschlossener Geräte (Screenshot: Golem.de)
  • Hübsch sind die Detailansichten. (Screenshot: Golem.de)
  • Zusätzliche WLAN-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Mesh-Einheiten samt Zuteilung (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bridge-Mode erlaubt nicht alle Funktionen des Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Firmwareupgrade bei Velop (Screenshot: Golem.de)
  • Ist uns definitiv zu oft passiert: Wir haben bei der Einrichtung nicht aufgepasst und mussten von vorne anfangen.(Screenshot: Golem.de)
  • Die folgenden Bilder dokumentieren die Ersteinrichtung des Velop-Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Einen Router braucht Velop nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der ersten Firmware musste er abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Modem (in unserem Falle ein Router mit PPPoE Passthrough) wird angeschlossen. (Screenshot: Golem.de)
  • Und dann muss die Einheit angeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft. Wir haben uns hier zugegebenermaßen eine kleine Pause gegönnt. (Screenshot: Golem.de)
  • Einheit Nummer zwei geht in Betrieb. (Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft, die zweite Einheit wird gekoppelt. (Screenshot: Golem.de)
  • Aber unser Display ging aus. Also noch einmal von vorne. (Screenshot: Golem.de)
  • Resetvorgang in der Erklärung (Screenshot: Golem.de)
  • Erstmal ein Firmwareupgrade (Screenshot: Golem.de)
  • Das System steht. (Screenshot: Golem.de)
  • Alle drei Nodes im Verbund (Screenshot: Golem.de)
Die Cockpit-Software ... (Screenshot: Golem.de)

Positiv anzumerken ist, dass Devolo direkt die ausgehandelte Geschwindigkeit anzeigt, die zwischen der Base und dem Satelliten besteht, in unserem Fall zwischen 500 und 600 MBit/s. Da das Signal nur per 2,4 GHz weiterverteilt wird, war das ausreichend, und es gäbe Reserven für Netzwerkverkehr auf den Ethernet-Schnittstellen.

Wir hatten dann im praktischen Betrieb kleine Probleme. Ab und an meldete sich das System mit einer hektisch blinkenden roten Lampe. Das deutet aber nicht auf einen Verbindungsabbruch hin, sondern auf Probleme im Signalweg. Diese traten aber meist nur minutenweise auf, danach funktionierte alles wieder für mehrere Stunden. Unsere Testwohnung war für das Gigagate offenbar ein Grenzfall. In der Praxis waren die Auswirkungen aber für die Nutzer nicht erkennbar. Devolos Gigagate ist damit vor allem aufgrund des Preises eine gute Lösung für ein sehr spezielles Szenario.

 Der Routinglose: Devolos Gigagate braucht einen RouterVerfügbarkeit und Fazit der Mesh-Systeme 

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Winchester 23. Jun 2017

Leider sind die 5 GHz Treiber in OpenWRT und LEDE noch nicht so gut das man darüber...

as (Golem.de) 23. Jun 2017

Hallo, nicht mal annähernd. ;) Wenn man bedenkt, dass es vier Produkte sind, ist das noch...

rainer_zufall 15. Jun 2017

Verstehe nicht ganz warum in diesem Szenario so auf Mesh gepocht wird. Wenn in allen...

as (Golem.de) 15. Jun 2017

Hallo, das wird so leider nicht offen kommuniziert. Und selbst wenn, dann bleibt noch das...

ceberlin 14. Jun 2017

Moin, ich kann nur für die UbiQuiti Pro Geräte sprechen. Hier haben wir keinerlei...



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