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Der Routinglose: Devolos Gigagate braucht einen Router

Devolos Gigagate ist mit Abstand die günstigste Lösung. Sie kann allerdings auch nicht besonders viel. Das System benötigt einen Router, an den die Basiseinheit angeschlossen wird. Diese wiederum funkt zum Satelliten auf dem 5-GHz-Band mit einer Geschwindigkeit von maximal 2 GBit/s - laut Herstellerwerbung. Das stimmt aber nicht. Devolo nutzt 1.733 MBit/s für die Verbindung, was allerdings erst im Datenblatt ersichtlich wird. Das System wird als Bridge und nicht Mesh-System eingestuft. Mit einer Base können bis zu acht Satelliten versorgt werden. Laut Hersteller geschieht das im Peer-to-Peer-Verfahren. Die Antennen werden bei Bedarf nicht zwischen den Satelliten aufgeteilt.

  • Anschlüsse des Linksys Velop (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Devolos Gigagate hat nur einen Gigabit-Anschluss. Links ist der ausfahrbare Fuß zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Interface des Amplifi-Systems (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leitungsstatistiken ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und Anschlussbelegung sind leicht erreichbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer will, kann die Box auch als Uhr verwenden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nutzungsstatistik (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse des Amplifi-Systems (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Antenne ist magnetisch am Stecker befestigt und beweglich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Velop-System ist recht klein ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und fällt als Router kaum auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Größenvergleich von Amplifi, Velop und Gigagate (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier ist vorne die Gigagate-Basis zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die wird eigentlich hochkant aufgestellt. Die Füße können, müssen aber nicht ausgefahren werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Die wird eigentlich hochkant aufgestellt. Die Füße können, müssen aber nicht ausgefahren werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Die hohe Geschwindigkeit der Datenübertragung zum Satelliten wird laut Devolo über vier simultane 5-GHz-Verbindungen erzeugt. Damit ist aber 4x4-WLAN auf der Basis von 802.11ac gemeint. Vor allem auf kurzen Distanzen dürften Geschwindigkeiten erreicht werden, die Gigabit-LAN überschreiten. Nur bringt die hohe Geschwindigkeit fast nichts. Der Satellit hat nämlich nur eine Gigabit-Ethernet-LAN-Schnittstelle. Der Rest der Anschlüsse bietet nur Fast Ethernet mit 100 MBit/s, und die Weiterverteilung per WLAN geschieht auf dem 2,4-GHz-Band (802.11b/g/n).

  • Ersteinrichtung mit der App (Screenshot: Golem.de)
  • Die Konfiguration ist unproblematisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Erste Versionen hatten noch einen Bug mit leeren PPPoE-Passwörtern. (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr vorbildlich: Der Router gibt bei Updates direkt Bescheid. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dank Touchscreen ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... kann das Update einfach installiert werden. Selbst Laien dürften ihr System aktuell halten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die App für iOS und Android übernimmt die Verwaltung. Hier ist die Übersicht zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Tipser auf den Router offenbart diese Eigenschaften. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Soundeffekte sind für die Lokalisierung praktisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Für einen einfach zu bedienenden Router ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... gibt es angenehm viele WLAN-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Mesh-Points. Hier ist zu sehen, wie gut der Backhaul-Kanal funktioniert und welches Band verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch hier gibt es angenehm viele Informationen. (Screenshot: Golem.de)
  • Seit der Version 2.0 gibt es optional Remote Management. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Datendurchsatz wird direkt angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbiges gilt für das Datenvolumen. Hier fehlt uns aber eine Monatsstatistik. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Clients. Er lässt sich mit einem Klick pausieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Details des Geräts (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr vorbildliche Informationen. Hier sieht man, dass das iPhone mit der Basis verbunden ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Und hier ist das Gerät mit einem Mesh Point verbunden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Weboberfläche ist nur für die Internetverbindung brauchbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen gibt es fast gar nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Internetzugang bekommt der Anwender aber eingerichtet, sofern keine Spezialitäten wie VLAN IDs notwendig sind. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir befinden uns im Setup der Basis. (Screenshot: Golem.de)
  • Etwas irritierend ist das hier verwendete 5-GHz-WLAN. Der Satellit braucht dieses WLAN. (Screenshot: Golem.de)
  • Der DHCP-Server wird üblicherweise nicht genutzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hat uns anfangs verwirrt: die Konfiguration des Backhaul-WLANs. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kopplung kann per Knopfdruck geschehen und ist unproblematisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Firmware-Update-Bildschirm (Screenshot: Golem.de)
  • Die Cockpit-Software ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... zeigt kaum mehr an als das Webinterface. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind bei der WLAN-Konfiguration des Satelliten. (Screenshot: Golem.de)
  • Leider ist das Farbschema identisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Oberflächendesign sollte Devolo für bessere Benutzbarkeit noch einmal überarbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Klassisches Webinterface-Design von Netgear (Screenshot: Golem.de)
  • Die Firmware muss aktualisiert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Basis übernimmt auch die Aktualisierung angeschlossener Satelliten. (Screenshot: Golem.de)
  • Der erweiterte Modus gefällt uns gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier sind Informationen zur WLAN-Konfiguration übersichtlich dargestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann einen Speedtest machen. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Statistikübersicht kennt man von Netgear-Netzwerkhardware gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Netzwerkgeräte lassen sich umbenennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach ein bisschen Arbeit ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... sieht das Ganze schon besser aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Routerfunktion ist keine Pflicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Erweiterte WLAN-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Datenverkehrsanzeige (Screenshot: Golem.de)
  • Der einfache Modus des Webinterface (Screenshot: Golem.de)
  • So sieht die Velop-Oberfläche aus, wenn es Probleme gibt. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Passwort-Reset sind wir auf der Velop-Oberfläche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und versuchen, das System wieder in Gang zu bringen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bridge-Modus für die Verwendung des Internetzugangs lässt sich nur per Firmwareupgrade aktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier der Überblick angeschlossener Geräte (Screenshot: Golem.de)
  • Hübsch sind die Detailansichten. (Screenshot: Golem.de)
  • Zusätzliche WLAN-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Mesh-Einheiten samt Zuteilung (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bridge-Mode erlaubt nicht alle Funktionen des Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Firmwareupgrade bei Velop (Screenshot: Golem.de)
  • Ist uns definitiv zu oft passiert: Wir haben bei der Einrichtung nicht aufgepasst und mussten von vorne anfangen.(Screenshot: Golem.de)
  • Die folgenden Bilder dokumentieren die Ersteinrichtung des Velop-Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Einen Router braucht Velop nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der ersten Firmware musste er abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Modem (in unserem Falle ein Router mit PPPoE Passthrough) wird angeschlossen. (Screenshot: Golem.de)
  • Und dann muss die Einheit angeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft. Wir haben uns hier zugegebenermaßen eine kleine Pause gegönnt. (Screenshot: Golem.de)
  • Einheit Nummer zwei geht in Betrieb. (Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft, die zweite Einheit wird gekoppelt. (Screenshot: Golem.de)
  • Aber unser Display ging aus. Also noch einmal von vorne. (Screenshot: Golem.de)
  • Resetvorgang in der Erklärung (Screenshot: Golem.de)
  • Erstmal ein Firmwareupgrade (Screenshot: Golem.de)
  • Das System steht. (Screenshot: Golem.de)
  • Alle drei Nodes im Verbund (Screenshot: Golem.de)
Wir befinden uns im Setup der Basis. (Screenshot: Golem.de)

Mehr als 300 MBit/s sind da nicht zu erwarten, zumal der Unterschied zwischen Brutto- und Nettodatenraten bei dem alten Standard deutlicher als bei neuen Standards ist. Damit eignet sich das System nicht für den Aufbau einer zweiten Infrastruktur in der oberen Etage der Testwohnung. Es muss dafür ein weiterer Switch aufgebaut werden. Einen Fast-Ethernet-Switch und nur 2,4-GHz-WLAN zu verbauen, finden wir eine arg kostengetriebene Entscheidung.

Zudem ist das Netzwerk, das die Base aufmacht, nicht für Endgeräte nutzbar. Es ist wirklich nur ein dedizierter Kanal zum Satelliten. Damit unterscheidet sich Gigagate deutlich vom Rest der Testkandidaten, die alle auch mit der Basiseinheit ein Client-WLAN anbieten. Devolo geht davon aus, dass es einen existierenden WLAN-Router gibt, der an der Base ein WLAN öffnet. Damit bietet sich leider nur clientbasiertes WLAN-Roaming an, da es keinen Controller gibt wie bei den anderen Systemen.

Das ganze System wirkt etwas zusammengeschustert, das merkten wir auch an der Konfiguration.

 Die Setup-Verbindung darf bei Velop nicht verloren gehenDie Gigagate-Einrichtung ist etwas umständlich 
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Winchester 23. Jun 2017

Leider sind die 5 GHz Treiber in OpenWRT und LEDE noch nicht so gut das man darüber...

as (Golem.de) 23. Jun 2017

Hallo, nicht mal annähernd. ;) Wenn man bedenkt, dass es vier Produkte sind, ist das noch...

rainer_zufall 15. Jun 2017

Verstehe nicht ganz warum in diesem Szenario so auf Mesh gepocht wird. Wenn in allen...

as (Golem.de) 15. Jun 2017

Hallo, das wird so leider nicht offen kommuniziert. Und selbst wenn, dann bleibt noch das...

ceberlin 14. Jun 2017

Moin, ich kann nur für die UbiQuiti Pro Geräte sprechen. Hier haben wir keinerlei...


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