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Mesh- und Bridge-Systeme helfen bei der WLAN-Abdeckung.
Mesh- und Bridge-Systeme helfen bei der WLAN-Abdeckung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amplifi hatte Probleme mit leeren Passwörtern

Fehler haben wir allerdings auch entdeckt. PPPoE-Verbindungen ohne Passwörter verstand Ubiquiti anfangs nicht: Bei unserem O2-Zugang erfolgt der Zugriff auf das Netzwerk des Dienstleisters nur mit einem Nutzernamen, daher gelang es Amplifi nicht, eine Verbindung aufzubauen. Vermutlich kommt nur, wer ein wenig verspielt ist und Erfahrung mit dem Experimentieren hat, darauf, sich einfach ein Passwort auszudenken. Ubiquiti kennt den Fehler aber mittlerweile. Er dürfte schon behoben sein, wir konnten das allerdings nicht mehr verifizieren - die Changelogs von Ubiquiti sind etwas spärlich.

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In der Praxis funktionierte Amplifi ziemlich gut. Allerdings hatten wir im oberen Bereich der Wohnung Probleme. Der Backhaul-Kanal musste auf 2,4 GHz zurückfallen - ein Nachteil des Steckdosensystems, denn die Steckdose war funktechnisch nicht gut positioniert. Überraschenderweise funktionierte die Verbindung zwischen Mesh Point und Basis in der Praxis sehr gut. Der andere Mesh Point, der in der unteren Etage verblieb, hatte keine Probleme. Etwas enttäuscht waren wir jedoch davon, dass sich die Mesh Points nur mit der Basis verbinden. In Reihe positionieren lassen sie sich nicht, um die Reichweite noch mehr zu erhöhen. Die Basis muss also an zentraler Stelle aufgestellt werden. Ein wichtiger Punkt, dessen man sich vorher bewusst sein muss. Wer denkt, Mesh-Netzwerke seien beliebig erweiterbar, irrt leider, und das Marketing der Hersteller macht das nicht deutlich.

Die abnehmbare Antenne ist bisher nur ein Gimmick; dass man sie geringfügig ausrichten kann, hilft nicht. Immerhin: Wer mit dem Staubsauger einen Mesh Point rammt, zerstört ihn nicht direkt, die Antenne fällt nur ab.

Das Alleinstellungsmerkmal ist das Display

Das Display ist sehr praktisch. Darüber bekommt der Anwender beispielsweise die Information, dass es ein Firmwareupdate gibt. Das kann dann jeder im Haushalt anstoßen, denn dafür muss nur auf das Display gedrückt werden - sehr nützlich, um ein System aktuell zu halten. Man kann sich aber darüber streiten, ob eine derartige Aktion wirklich von jedem ausgeführt werden sollte.

  • Ersteinrichtung mit der App (Screenshot: Golem.de)
  • Die Konfiguration ist unproblematisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Erste Versionen hatten noch einen Bug mit leeren PPPoE-Passwörtern. (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr vorbildlich: Der Router gibt bei Updates direkt Bescheid. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dank Touchscreen ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... kann das Update einfach installiert werden. Selbst Laien dürften ihr System aktuell halten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die App für iOS und Android übernimmt die Verwaltung. Hier ist die Übersicht zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Tipser auf den Router offenbart diese Eigenschaften. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Soundeffekte sind für die Lokalisierung praktisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Für einen einfach zu bedienenden Router ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... gibt es angenehm viele WLAN-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Mesh-Points. Hier ist zu sehen, wie gut der Backhaul-Kanal funktioniert und welches Band verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch hier gibt es angenehm viele Informationen. (Screenshot: Golem.de)
  • Seit der Version 2.0 gibt es optional Remote Management. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Datendurchsatz wird direkt angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbiges gilt für das Datenvolumen. Hier fehlt uns aber eine Monatsstatistik. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Clients. Er lässt sich mit einem Klick pausieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Details des Geräts (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr vorbildliche Informationen. Hier sieht man, dass das iPhone mit der Basis verbunden ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Und hier ist das Gerät mit einem Mesh Point verbunden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Weboberfläche ist nur für die Internetverbindung brauchbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen gibt es fast gar nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Internetzugang bekommt der Anwender aber eingerichtet, sofern keine Spezialitäten wie VLAN IDs notwendig sind. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir befinden uns im Setup der Basis. (Screenshot: Golem.de)
  • Etwas irritierend ist das hier verwendete 5-GHz-WLAN. Der Satellit braucht dieses WLAN. (Screenshot: Golem.de)
  • Der DHCP-Server wird üblicherweise nicht genutzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hat uns anfangs verwirrt: die Konfiguration des Backhaul-WLANs. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kopplung kann per Knopfdruck geschehen und ist unproblematisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Firmware-Update-Bildschirm (Screenshot: Golem.de)
  • Die Cockpit-Software ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... zeigt kaum mehr an als das Webinterface. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind bei der WLAN-Konfiguration des Satelliten. (Screenshot: Golem.de)
  • Leider ist das Farbschema identisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Oberflächendesign sollte Devolo für bessere Benutzbarkeit noch einmal überarbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Klassisches Webinterface-Design von Netgear (Screenshot: Golem.de)
  • Die Firmware muss aktualisiert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Basis übernimmt auch die Aktualisierung angeschlossener Satelliten. (Screenshot: Golem.de)
  • Der erweiterte Modus gefällt uns gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier sind Informationen zur WLAN-Konfiguration übersichtlich dargestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann einen Speedtest machen. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Statistikübersicht kennt man von Netgear-Netzwerkhardware gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Netzwerkgeräte lassen sich umbenennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach ein bisschen Arbeit ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... sieht das Ganze schon besser aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Routerfunktion ist keine Pflicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Erweiterte WLAN-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Datenverkehrsanzeige (Screenshot: Golem.de)
  • Der einfache Modus des Webinterface (Screenshot: Golem.de)
  • So sieht die Velop-Oberfläche aus, wenn es Probleme gibt. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Passwort-Reset sind wir auf der Velop-Oberfläche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und versuchen, das System wieder in Gang zu bringen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bridge-Modus für die Verwendung des Internetzugangs lässt sich nur per Firmwareupgrade aktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier der Überblick angeschlossener Geräte (Screenshot: Golem.de)
  • Hübsch sind die Detailansichten. (Screenshot: Golem.de)
  • Zusätzliche WLAN-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Mesh-Einheiten samt Zuteilung (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bridge-Mode erlaubt nicht alle Funktionen des Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Firmwareupgrade bei Velop (Screenshot: Golem.de)
  • Ist uns definitiv zu oft passiert: Wir haben bei der Einrichtung nicht aufgepasst und mussten von vorne anfangen.(Screenshot: Golem.de)
  • Die folgenden Bilder dokumentieren die Ersteinrichtung des Velop-Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Einen Router braucht Velop nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der ersten Firmware musste er abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Modem (in unserem Falle ein Router mit PPPoE Passthrough) wird angeschlossen. (Screenshot: Golem.de)
  • Und dann muss die Einheit angeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft. Wir haben uns hier zugegebenermaßen eine kleine Pause gegönnt. (Screenshot: Golem.de)
  • Einheit Nummer zwei geht in Betrieb. (Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft, die zweite Einheit wird gekoppelt. (Screenshot: Golem.de)
  • Aber unser Display ging aus. Also noch einmal von vorne. (Screenshot: Golem.de)
  • Resetvorgang in der Erklärung (Screenshot: Golem.de)
  • Erstmal ein Firmwareupgrade (Screenshot: Golem.de)
  • Das System steht. (Screenshot: Golem.de)
  • Alle drei Nodes im Verbund (Screenshot: Golem.de)
Sehr vorbildlich: Der Router gibt bei Updates direkt Bescheid. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die Informationsbildschirme sind ebenfalls vorteilhaft, mit einem Tipp klickt man sich durch die Netzwerkverbindungen und die IP-Konfiguration, sieht die Anzahl der WLAN-Clients und allgemeinen Netzwerkclients, kann sich das genutzte Datenvolumen anzeigen lassen und sieht, ob gerade der Upload oder Download blockiert ist - und das alles ohne App. Wen es stört, der kann das Display auch deaktivieren oder eine Uhr anzeigen lassen. Die kleine Box wird dann kaum ein Besucher als Router identifizieren können.

Insgesamt gefiel uns Ubiquitis Amplifi wegen seiner leichten Bedienung, die trotzdem viele Detailansichten ermöglicht, und dem unauffälligen Design sehr gut. Nachteile liegen bei der Reichweite, die geringer war als bei anderen Systemen. Bei unserem nächsten Testsystem ist das etwas anders.

 Der Neuling: Ubiquitis Amplifi ist angenehm einzurichten und zu bedienenDer Klassiker: Netgears Orbi hat ein vollständiges Webinterface 

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Winchester 23. Jun 2017

Leider sind die 5 GHz Treiber in OpenWRT und LEDE noch nicht so gut das man darüber...

as (Golem.de) 23. Jun 2017

Hallo, nicht mal annähernd. ;) Wenn man bedenkt, dass es vier Produkte sind, ist das noch...

rainer_zufall 15. Jun 2017

Verstehe nicht ganz warum in diesem Szenario so auf Mesh gepocht wird. Wenn in allen...

as (Golem.de) 15. Jun 2017

Hallo, das wird so leider nicht offen kommuniziert. Und selbst wenn, dann bleibt noch das...

ceberlin 14. Jun 2017

Moin, ich kann nur für die UbiQuiti Pro Geräte sprechen. Hier haben wir keinerlei...



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