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Mesh- und Bridge-Systeme helfen bei der WLAN-Abdeckung.
Mesh- und Bridge-Systeme helfen bei der WLAN-Abdeckung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Neuling: Ubiquitis Amplifi ist angenehm einzurichten und zu bedienen

Den Anfang in unserem Test macht ein Neuling der Branche. Zumindest im Endkundengeschäft ist Ubiquiti so gut wie unbekannt. Netzwerker kennen das Unternehmen durch die preislichen Angriffe auf traditionelle Netzwerkhersteller wie Cisco. Mittlerweile hat die Firma durch ihren Versuch, Unternehmenshardware sehr günstig anzubieten, viele Fans bekommen, auch wenn die Funktionen der Netzwerkprodukte nicht an die der großen Angebote von Cisco, Ruckus oder Aruba herankommen.

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  • Anschlüsse des Linksys Velop (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Devolos Gigagate hat nur einen Gigabit-Anschluss. Links ist der ausfahrbare Fuß zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Interface des Amplifi-Systems (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leitungsstatistiken ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und Anschlussbelegung sind leicht erreichbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer will, kann die Box auch als Uhr verwenden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nutzungsstatistik (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse des Amplifi-Systems (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Antenne ist magnetisch am Stecker befestigt und beweglich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Velop-System ist recht klein ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und fällt als Router kaum auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Größenvergleich von Amplifi, Velop und Gigagate (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier ist vorne die Gigagate-Basis zu sehen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die wird eigentlich hochkant aufgestellt. Die Füße können, müssen aber nicht ausgefahren werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Interface des Amplifi-Systems (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Im Endkundengeschäft bietet Ubiquiti mit Amplifi etwas an, das sowohl für das Unternehmen als auch für den Kunden neu ist. Das Design ist schlicht und unterscheidet sich sehr von dem, was traditionelle Netzwerkhersteller anbieten. Trotzdem dürfte sich der Netzwerkkenner angesprochen fühlen. Wir hielten das Potenzial schon früh für so groß, dass wir uns das System lange vor dem deutschen Marktstart in Los Angeles anschauten.

Mittlerweile ist es hierzulande käuflich zu erwerben. Die Basiseinheit ist ein Router, der einen Touchscreen hat. Das ist im Endkundengeschäft ungewöhnlich. Von Mikrotik gibt es auch Router mit Display, doch die sind Profiequipment und nur mit gehobenen Netzwerkkenntnissen zu konfigurieren. Amplifi hingegen richtet sich insbesondere an Anfänger. Das merkt man schon beim Aufbau. Das Display gibt Hinweise für die Konfiguration und vor allem Fehlermeldungen. Das meiste wird aber über die App und ein Basis-Webinterface gemacht, dazu später mehr.

  • Ersteinrichtung mit der App (Screenshot: Golem.de)
  • Die Konfiguration ist unproblematisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Erste Versionen hatten noch einen Bug mit leeren PPPoE-Passwörtern. (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr vorbildlich: Der Router gibt bei Updates direkt Bescheid. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dank Touchscreen ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... kann das Update einfach installiert werden. Selbst Laien dürften ihr System aktuell halten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die App für iOS und Android übernimmt die Verwaltung. Hier ist die Übersicht zu sehen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Tipser auf den Router offenbart diese Eigenschaften. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Soundeffekte sind für die Lokalisierung praktisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Für einen einfach zu bedienenden Router ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... gibt es angenehm viele WLAN-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Mesh-Points. Hier ist zu sehen, wie gut der Backhaul-Kanal funktioniert und welches Band verwendet wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch hier gibt es angenehm viele Informationen. (Screenshot: Golem.de)
  • Seit der Version 2.0 gibt es optional Remote Management. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Datendurchsatz wird direkt angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Selbiges gilt für das Datenvolumen. Hier fehlt uns aber eine Monatsstatistik. (Screenshot: Golem.de)
  • Einer der Clients. Er lässt sich mit einem Klick pausieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Details des Geräts (Screenshot: Golem.de)
  • Sehr vorbildliche Informationen. Hier sieht man, dass das iPhone mit der Basis verbunden ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Und hier ist das Gerät mit einem Mesh Point verbunden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Weboberfläche ist nur für die Internetverbindung brauchbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungen gibt es fast gar nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Internetzugang bekommt der Anwender aber eingerichtet, sofern keine Spezialitäten wie VLAN IDs notwendig sind. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir befinden uns im Setup der Basis. (Screenshot: Golem.de)
  • Etwas irritierend ist das hier verwendete 5-GHz-WLAN. Der Satellit braucht dieses WLAN. (Screenshot: Golem.de)
  • Der DHCP-Server wird üblicherweise nicht genutzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hat uns anfangs verwirrt: die Konfiguration des Backhaul-WLANs. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Kopplung kann per Knopfdruck geschehen und ist unproblematisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Firmware-Update-Bildschirm (Screenshot: Golem.de)
  • Die Cockpit-Software ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... zeigt kaum mehr an als das Webinterface. (Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind bei der WLAN-Konfiguration des Satelliten. (Screenshot: Golem.de)
  • Leider ist das Farbschema identisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Oberflächendesign sollte Devolo für bessere Benutzbarkeit noch einmal überarbeiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Klassisches Webinterface-Design von Netgear (Screenshot: Golem.de)
  • Die Firmware muss aktualisiert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Basis übernimmt auch die Aktualisierung angeschlossener Satelliten. (Screenshot: Golem.de)
  • Der erweiterte Modus gefällt uns gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier sind Informationen zur WLAN-Konfiguration übersichtlich dargestellt. (Screenshot: Golem.de)
  • Wer will, kann einen Speedtest machen. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Statistikübersicht kennt man von Netgear-Netzwerkhardware gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Netzwerkgeräte lassen sich umbenennen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach ein bisschen Arbeit ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... sieht das Ganze schon besser aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Routerfunktion ist keine Pflicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Erweiterte WLAN-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Datenverkehrsanzeige (Screenshot: Golem.de)
  • Der einfache Modus des Webinterface (Screenshot: Golem.de)
  • So sieht die Velop-Oberfläche aus, wenn es Probleme gibt. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach einem Passwort-Reset sind wir auf der Velop-Oberfläche ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und versuchen, das System wieder in Gang zu bringen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bridge-Modus für die Verwendung des Internetzugangs lässt sich nur per Firmwareupgrade aktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier der Überblick angeschlossener Geräte (Screenshot: Golem.de)
  • Hübsch sind die Detailansichten. (Screenshot: Golem.de)
  • Zusätzliche WLAN-Einstellungen (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Mesh-Einheiten samt Zuteilung (Screenshot: Golem.de)
  • Der Bridge-Mode erlaubt nicht alle Funktionen des Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Firmwareupgrade bei Velop (Screenshot: Golem.de)
  • Ist uns definitiv zu oft passiert: Wir haben bei der Einrichtung nicht aufgepasst und mussten von vorne anfangen.(Screenshot: Golem.de)
  • Die folgenden Bilder dokumentieren die Ersteinrichtung des Velop-Systems. (Screenshot: Golem.de)
  • Einen Router braucht Velop nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der ersten Firmware musste er abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Modem (in unserem Falle ein Router mit PPPoE Passthrough) wird angeschlossen. (Screenshot: Golem.de)
  • Und dann muss die Einheit angeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft. Wir haben uns hier zugegebenermaßen eine kleine Pause gegönnt. (Screenshot: Golem.de)
  • Einheit Nummer zwei geht in Betrieb. (Screenshot: Golem.de)
  • Geschafft, die zweite Einheit wird gekoppelt. (Screenshot: Golem.de)
  • Aber unser Display ging aus. Also noch einmal von vorne. (Screenshot: Golem.de)
  • Resetvorgang in der Erklärung (Screenshot: Golem.de)
  • Erstmal ein Firmwareupgrade (Screenshot: Golem.de)
  • Das System steht. (Screenshot: Golem.de)
  • Alle drei Nodes im Verbund (Screenshot: Golem.de)
Ersteinrichtung mit der App (Screenshot: Golem.de)

Besonders spannend sind die sogenannten Mesh Points, also die Einheiten, die sich mit der Touchscreen-Basis verbinden. Was uns besonders gefällt: Ubiquiti verzichtet hier auf Netzteile und Kabel. Die Mesh Points werden einfach in die Steckdose gesteckt. Die Kopplung mit der Basis stellt kein Konfigurationsproblem dar. Hier hat Ubiquiti viel nachgedacht.

Lokalisierung per App

Die einzelnen Geräte lassen sich anpingen. Wer einen bestimmten Mesh Point sucht, bekommt einen Piepton zu hören, und die LEDs blinken, die auch die Verbindungsstärke anzeigen. Sehr vorbildlich. Auch die Basis kann blinken und piepsen. Das tut sie sogar bei Konfigurationsänderungen, was hilfreich ist, da wir dadurch erfahren, dass unsere Änderung gerade übernommen wird. Das Piepsen lässt sich abschalten. Selbiges gilt für die LEDs der Basis unten und das Display. Die Leuchtintensität ist bei beidem unabhängig einstellbar, und es gibt einen Nachtmodus zur kompletten Abschaltung.

Die Konfiguration geschieht größtenteils mit der App. Nur für die Internetverbindung gibt es ein optionales Webinterface, so dass bei Problemen wenigstens etwas konfiguriert werden kann. Entgegen den ersten Verlautbarungen von Ubiquiti geschieht die Konfiguration per App nicht per Bluetooth, sondern über das WLAN, und das ist sehr angenehm. Die Oberfläche ist intuitiv und aufgeräumt. Trotzdem gelingt es Ubiquiti, Informationen in der App abzubilden, die auch den Netzwerker interessieren. Die Zuordnung der Clients zu den Mesh Points oder der Basis ist sichtbar, Probleme beim Backhaul lassen sich erkennen, und das Pausieren der Clients ist eine nette Familienfunktion, falls jemand mal unerwartet viele Daten herunterlädt und damit die Leitung dichtmacht oder einfach nicht schlafen will. Das Gruppieren von Geräten ist ebenfalls möglich, um Familienmitglieder gezielt uhrzeitbasiert auszuschließen.

Gut gefällt uns auch der Gast-WLAN-Modus. Dieser lässt sich nämlich begrenzt aktivieren. Ein Klick, und für die nächsten zwei Stunden ist beispielsweise ein Gast-WLAN für den Besuch da. Es gab anfangs aber auch kleinere Probleme mit der Einstellung.

 Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis: Mehr WLAN-Access-Points, mehr SpaßAmplifi hatte Probleme mit leeren Passwörtern 

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Winchester 23. Jun 2017

Leider sind die 5 GHz Treiber in OpenWRT und LEDE noch nicht so gut das man darüber...

as (Golem.de) 23. Jun 2017

Hallo, nicht mal annähernd. ;) Wenn man bedenkt, dass es vier Produkte sind, ist das noch...

rainer_zufall 15. Jun 2017

Verstehe nicht ganz warum in diesem Szenario so auf Mesh gepocht wird. Wenn in allen...

as (Golem.de) 15. Jun 2017

Hallo, das wird so leider nicht offen kommuniziert. Und selbst wenn, dann bleibt noch das...

ceberlin 14. Jun 2017

Moin, ich kann nur für die UbiQuiti Pro Geräte sprechen. Hier haben wir keinerlei...



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