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Über Glasfaserleitungen läuft der Großteil des weltweiten Datenverkehrs.
Über Glasfaserleitungen läuft der Großteil des weltweiten Datenverkehrs. (Bild: Cablemap.info/Screenshot: Golem.de)

Das Internet der Dinge wird mit Mesh Networks funktionieren

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Bislang können für die alternativen Netze nur die freien Funkfrequenzen von Wifi-Direct und Bluetooth genutzt werden. Die kommen jedoch schnell an ihre Grenzen. Bei Wifi-Direct und dem dabei verwendeten Standard 802.11b kommen maximal drei sinnvoll nutzbare Kanäle in Betracht, andernfalls würden sich die Frequenzen überlappen. Sind diese Kanäle in einem Umfeld des Nutzers besetzt, wird es für das verwendete Gerät schwierig, sich zu verbinden. Mit anderen Worten: So flächendeckend ein Mesh-Netzwerk in dicht besiedelten Gegenden sein könnte, kann es dennoch problematisch werden, wenn zu viele Geräte mitmachen.

Laut Stephan Günther von der TU München gibt es aber noch ein weiteres Problem. "Die Geräte in einem mobilen Mesh-Netzwerk müssen wie in jedem Netzwerk ständig Routen für ihre Daten finden. Die Netzwerkknoten sind aber alle mobil und ihre Reichweite und Bandbreite ändern sich ständig", sagt Günther. Diese Routen schnell zu berechnen, sei eines der Kernprobleme von mobilen Mesh-Netzwerken.

Jeder baut sein eigenes Mesh-Netzwerk

Trotzdem könnten Mesh-Netzwerke künftig mehr in den Vordergrund rücken. Denn immer mehr Geräte werden künftig mit kleinen Rechnern ausgestattet sein. Das sogenannte Internet der Dinge umfasst Autos, Datenbrillen, Fitness-Armbänder, Smartwatches und vernetzte Haushaltsgeräte. Sowohl Apple als auch Google bereiten ihre mobilen Betriebssysteme auf diese Revolution vor.

Die neuen mobilen Geräte werden ihrerseits mit dem Smartphone oder einem Rechner verbunden sein. Als komfortable Möglichkeit, kleinere Datenmengen hin- und herzuschicken, bieten sich Mesh-Netzwerke an. Statt eines großen Mesh-Netzwerks gibt es also vielleicht bald viele kleine.

Davon unbenommen ist die Möglichkeit, Mesh-Netzwerke in Krisenzeiten zu verwenden. Das haben das kleine Feature von Apple und Firechat sehr viel einfacher vollbracht. Ein alternatives Internet in der Tasche zu haben, hat durchaus etwas Beruhigendes.

 Das Internet ist anfällig für Attacken

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tendenzrot 12. Aug 2014

https://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11s

Moe479 08. Aug 2014

viel zu lang, es besteht höchste rechtsunsicherhet, nur gut, dass daran unsere...

Ass Bestos 08. Aug 2014

NEIN, nicht jeder freifunker muss seinen internetzugang zur verfügung stellen oder hat...

tingelchen 08. Aug 2014

dr.house hat ja schon ein paar Codecs genannt. Mit einem 2MBit Anschluss kann man bereits...

tataa 08. Aug 2014

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