Abo
  • Services:

Merkel zu Prism: "Das Internet ist für uns alle Neuland"

Für Kanzlerin Merkel ist das Internet immer noch "Neuland". Sie will jetzt für die Überwachung durch US-Geheimdienste die richtige "Balance" finden.

Artikel veröffentlicht am ,
Merkel und Obama vor Journalisten in Berlin
Merkel und Obama vor Journalisten in Berlin (Bild: Jewel Samad/AFP/Getty Images)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlangt von den USA eine "Verhältnismäßigkeit und Balance" bei der Internetüberwachung durch die Geheimdienste. "Wir schätzen die Zusammenarbeit mit den USA in den Themen der Sicherheit sehr", sagte Merkel nach einem Gespräch mit US-Präsident Barack Obama am Mittwoch in Berlin. Allerdings müsse dabei auch das richtige Verhältnis gefunden werden und eine Balance gewahrt bleiben. "Das Internet ist für uns alle Neuland", sagte Merkel. Es biete aber Terroristen die Möglichkeit, die Sicherheit zu gefährden.

Stellenmarkt
  1. KeyIdentity GmbH, Weiterstadt
  2. Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Neustadt

Die Unbeschwertheit, mit der Menschen die neuen Möglichkeiten des Internets nutzten, sollte gewahrt bleiben, sagte die Kanzlerin. Sie kündigte an, den Austausch mit den USA in diesen Sicherheitsfragen fortzuführen: "Das wird uns alle weiterbringen." Sie habe "sehr ausführlich" mit Obama über das Thema Internet gesprochen und einen "offenen Informationsaustausch" vereinbart.

Obama verteidigte auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel die Überwachungsprogramme. Auf Nachfrage sagte er, dass es nicht darum gehe, den normalen E-Mail-Verkehr von Deutschen und anderen Europäern zu überwachen. Zudem verwies er auf die bereits von NSA-Chef Keith Alexander genannten Zahlen, wonach durch die Programme rund 50 Anschlagspläne aufgedeckt werden konnten. Außerdem würden die Abfragen richterlich überprüft.

Nachtrag vom 19. Juni 2013, 18:30 Uhr

Ähnlich äußerte er sich in seiner mit Spannung erwarteten Rede am Nachmittag am Brandenburger Tor. Es müsse eine Balance zwischen dem Streben nach Sicherheit und dem Schutz der Privatsphäre geben, sagte Obama. Er plädierte für eine offene Debatte mit den Menschen, die nicht mit der Regierung einverstanden seien.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 359,99€ (Vergleichspreis ab 437,83€)
  2. (-88%) 2,49€
  3. (-77%) 11,49€
  4. 55,11€ (Bestpreis!)

SeveQ 21. Jun 2013

Ohne Scheiß! Genau das!

HansJupp 20. Jun 2013

Nochmal: Frau Merkel behauptet doch garnicht, dass ein Großteil der Deutschen (sie...

oBsRVr666 20. Jun 2013

http://www.youtube.com/watch?v=IhnUgAaea4M

Trollfeeder 20. Jun 2013

Ja haben sie, aber was da drin steht kümmert keinen, nicht mal sie selbst.^^

1st1 20. Jun 2013

"Sie habe "sehr ausführlich" mit Obama über das Thema Internet gesprochen..." M: Ah...


Folgen Sie uns
       


Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht

Der Hacker-Angriff auf die Bundesregierung erfolgte offenbar über eine Lernsoftware.

Bundesregierung über Lernsoftware gehackt - Bericht Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
    HTC Vive Pro im Test
    Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

    Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. SteamVR Tracking 2.0 36 m² Spielfläche kosten 1.400 Euro
    2. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
    3. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort

    Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
    Datenverkauf bei Kommunen
    Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

    Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
    Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

    1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
    2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
    3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

      •  /