Merged-Reality-Headset: Intel stellt Project Alloy ein
Intel stellt die Entwicklung seines Merged-Reality-Headsets Project Alloy ein. Das berichtet die Webseite RoadtoVR(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf den Hersteller selbst. Einem Statement Intels zufolge sollen sich nicht genügend interessierte Partner für die Produktion des Gerätes gefunden haben.

Project Alloy verbindet die echte Welt mit der virtuellen und lässt diese ineinanderfließen. So können etwa reale Objekte durch virtuelle ersetzt werden. Im Hands on von Golem.de auf der CES 2017 wurde beispielsweise ein Sofa durch eine Metallkiste ersetzt, die exakt die gleichen Maße wie das Möbelstück hatte. Der Tisch wurde ein Energieportal.
Project Alloy benötigt keine Kabelverbindungen, was das Headset portabler macht als andere Geräte. Im Headset selbst sind nicht nur Sensoren für die Umgebungserkennung eingebaut, sondern auch ein vollwertiger Windows-10-PC. Dieser sitzt hinter dem 1080p-90-Hertz-Panel und basiert auf einem Skylake-Prozessor für Ultrabooks.
Intel will weiter im Bereich VR arbeiten
Intel zufolge soll Project Alloy zwar eingestellt werden, an den Technologien für VR will das Unternehmen aber weiterforschen. Diese beinhalten Movidius und die Real-Sense-Sensoren, die für die Erkennung der Umgebung zuständig sind. Die Entscheidung, Project Alloy einzustellen, soll im Sommer 2017 erfolgt sein.
Im Hands on hatte uns besonders die Grafik des Headsets überzeugt, das Tracking hingegen funktionierte stellenweise nicht ganz korrekt. So bewegte sich das Energieportal im Raum, also der Wohnzimmertisch.
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