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Merged-Reality-Headset: Intel stellt Project Alloy ein

Im ersten Hands on machte Intels Project-Alloy-Headset einen guten Eindruck - offenbar hat dieser aber bei möglichen Vertriebspartnern nicht gereicht. Intel soll das kabellose Merged-Reality-Headset jetzt mangels Interesse einstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Project Alloy im Einsatz
Project Alloy im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel stellt die Entwicklung seines Merged-Reality-Headsets Project Alloy ein. Das berichtet die Webseite RoadtoVR unter Berufung auf den Hersteller selbst. Einem Statement Intels zufolge sollen sich nicht genügend interessierte Partner für die Produktion des Gerätes gefunden haben.

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Project Alloy verbindet die echte Welt mit der virtuellen und lässt diese ineinanderfließen. So können etwa reale Objekte durch virtuelle ersetzt werden. Im Hands on von Golem.de auf der CES 2017 wurde beispielsweise ein Sofa durch eine Metallkiste ersetzt, die exakt die gleichen Maße wie das Möbelstück hatte. Der Tisch wurde ein Energieportal.

  • Intels Project Alloy (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das MR-Headset ist kabellos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die beiden OLED-Panels zeigen zusammen 1080p. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Hinterkopf sitzt der Akku. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System ist aktiv gekühlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Demo kurz vor dem Start (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Intels Project Alloy (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Controller ist wie das Headset ein Prototyp. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wir probieren Project Alloy aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Intels Project Alloy (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Project Alloy benötigt keine Kabelverbindungen, was das Headset portabler macht als andere Geräte. Im Headset selbst sind nicht nur Sensoren für die Umgebungserkennung eingebaut, sondern auch ein vollwertiger Windows-10-PC. Dieser sitzt hinter dem 1080p-90-Hertz-Panel und basiert auf einem Skylake-Prozessor für Ultrabooks.

Intel will weiter im Bereich VR arbeiten

Intel zufolge soll Project Alloy zwar eingestellt werden, an den Technologien für VR will das Unternehmen aber weiterforschen. Diese beinhalten Movidius und die Real-Sense-Sensoren, die für die Erkennung der Umgebung zuständig sind. Die Entscheidung, Project Alloy einzustellen, soll im Sommer 2017 erfolgt sein.

Im Hands on hatte uns besonders die Grafik des Headsets überzeugt, das Tracking hingegen funktionierte stellenweise nicht ganz korrekt. So bewegte sich das Energieportal im Raum, also der Wohnzimmertisch.



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