Mercedes und Setra: Busunternehmen können Ersatzteile im 3D-Druck selbst machen

Busunternehmen dürfen eine Miniteile-Fabrik aufbauen, in der ein zertifizierter 3D-Drucker für Ersatzteile sorgt, so Daimler Buses.

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3D-Druck-Lizenzmanagement
3D-Druck-Lizenzmanagement (Bild: Daimler Truck)

Wer Omnibusse von Mercedes-Benz und Setra betreibt, kann künftig zahlreiche Ersatzteile im eigenen Haus herstellen. Der Hersteller kündigte an, dass nur ein zertifizierter 3D-Drucker erforderlich sei, um die Teile herstellen zu dürfen. Notwendig seien jedoch eine Anmeldung sowie der Erwerb einer Lizenz für das jeweils benötigte Teil.

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Die Unternehmen sparen sich den Bestellvorgang, den Transport und die damit entstehenden Wartezeiten bei der klassischen Ersatzteilversorgung.

Busunternehmen melden sich dazu einmalig im 3D-Printing Licence eShop mit ihrem 3D‑Drucker an. Im Shop erhalten Kunden ausschließlich die Teile angezeigt, die für ihren Drucker verfügbar oder mit ihm kompatibel sind. Der Start wurde mit dem industriellen Hersteller für 3D-Drucker, Farsoon Technologies, umgesetzt. Weitere 3D-Druckeranbieter sollen Schritt für Schritt integriert werden. Als Nächstes erwerben Kunden eine verschlüsselte 3D‑Druck-Lizenz für das aktuell benötigte Teil in der gewünschten Menge und können es im eigenen Unternehmen ausdrucken. Nach erfolgreichem Druck erlischt die jeweilige Lizenz ohne Speicherung der Daten.

Ab Juni 2022 stehen von den aktuell über 1.500 unterschiedlichen 3D-Druck-fähigen Teilen mehr als 100 Teile als erste Lizenzen zur Verfügung. Weitere Ersatzteile als digitale Lizenzen sollen folgen.

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