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Sensorik kaum verändert

Trotz aller Fortschritte im Vergleich zur E-Klasse: An der eigentlichen Sensorausstattung hat sich bei der S-Klasse im Grunde nichts geändert. Neben der Stereokamera gibt es vorne und hinten zwei Multimode-Radare für eine Reichweite von maximal 250 Metern. Überholende Fahrzeuge können den Presseunterlagen zufolge bis zu einer Entfernung von 80 Metern erkannt werden, allerdings reicht das Radar im Weitwinkelmodus nur 40 Meter weit. Bei einer Geschwindigkeitsdifferenz von 100 km/h, wie sie auf deutschen Autobahnen gang und gäbe ist, dauert es nur 3,6 Sekunden, bis zwei Fahrzeuge nach einem anfänglichen Abstand von 100 Metern auf gleicher Höhe sind. Würde das langsamere dann die Spur wechseln, müsste der Hintermann schon ziemlich auf die Bremse treten, um eine Kollision zu vermeiden.

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Audi verzichtet im neuen A8 daher aus Sicherheitsgründen weiterhin auf einen Spurwechselassistenten. Man will sich nicht darauf verlassen, dass der Fahrer vor dem Betätigen des Blinkers in den Rückspiegel schaut. Allerdings will die Konkurrenz aus Ingolstadt im kommenden Jahr ihr Vorzeigemodell mit einer hochautomatisierten Funktion auf den Markt bringen, dem sogenannten Staupiloten.

Nachrüsten für Level 3 kaum möglich

Mercedes bietet zwar in der neuen S-Klasse ebenfalls einen Staufolgeassistenten an. Dieser ermöglicht es bei Stopps von bis zu 30 Sekunden, dass das Auto wieder von selbst anfährt. Doch dies ist nicht mit einem Staupiloten zu vergleichen, bei dem der Fahrer rechtlich nebenher im Internet surfen kann und sich bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h nicht um das Fahren kümmern muss.

Daimler hält sich bislang bedeckt, welches Mercedes-Modell zu welchem Zeitpunkt zuerst hochautomatisiert unterwegs sein soll. Den Angaben zufolge ist auch die neue S-Klasse "an vielen Stellen bereits Level 3 ready ausgelegt". Doch anders als beim neuen A8 gibt es in der S-Klasse keinen Laserscanner oder redundante Bremssysteme. Ein Nachrüsten hochautomatisierter Funktionen per Software-Update scheint daher unwahrscheinlich.

Immer noch keine Touchscreens

Hinter den Funktionen des A8 oder von Teslas Model S bleibt die S-Klasse auch beim Bedienungssystem zurück. Wie bisher gibt zwei Widescreen-Displays mit 12,3 Zoll Bilddiagonale, die nun unter einem gemeinsamen Deckglas verbunden sind. Doch die Bildschirme lassen sich weiterhin nicht mit den Fingern bedienen. Berührungsempfindlich sind lediglich Knöpfe am Lenkrad sowie der Controller in der Mittelkonsole. Für häufig genutzte Funktionen gibt es zudem Direkttasten vor dem sogenannten Dreh-Drücksteller sowie links neben dem Lenkrad. Die Sprachsteuerung Linguatronic soll nun 450 Befehle erkennen.

Während der Verzicht auf Touchscreens für den Fahrer noch aus Sicherheitsgründen nachvollziehbar ist, sollte ein solcher Bildschirm auf dem Rücksitz gut vertretbar sein. Gerade der rechte Rücksitz ist als Arbeitsplatz oder Wellness-Oase für beschäftigte oder gestresste Manager konzipiert. Da wäre es praktisch, beispielsweise eine Website wie auf einem Tablet aufrufen zu können. Doch die Eingabe von Webadressen ist lediglich per Fernbedienung wie auf einem smarten Fernseher möglich. Sehr umständlich.

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therrmann 09. Aug 2017

Doch, ist es. Und zwar wenn die Zielführung über die Navigation aktiviert ist. Wenn ich...

ArcherV 09. Aug 2017

Und genau das ist der Punkt, dass die Bedienung von Tesla besser als bei Audi ist.

amagol 08. Aug 2017

Das macht er einmal und dann bleibt das vermutlich auch so. Das alle 5 Minuten wenn das...

thinksimple 07. Aug 2017

Und es wird noch die Spur gehalten und ein Notruf abgesetzt.

Berner Rösti 07. Aug 2017

Es gibt das Phänomen, dass ein Stau scheinbar aus dem Nichts entsteht. Grund ist, dass...


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