Mercedes-Geländewagen: Vollelektrischer EQG soll "Schöckl proved" sein

Mercedes-Benz hat eine futuristisch aussehende Designstudie für die elektrische G-Klasse vorgestellt. Der EQG soll mit vier Motoren angetrieben werden.

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Der EQG soll ebenso geländegängig wie die Verbrennermodelle werden.
Der EQG soll ebenso geländegängig wie die Verbrennermodelle werden. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Nach diversen Pkw-Klassen will Mercedes-Benz auch seinen Geländewagen elektrifizieren. Der Autohersteller zeigte auf der Automesse IAA 2021 in München dazu eine Designstudie der elektrischen G-Klasse, den EQG. "Mit dem neuen EQG treten wir eine Reise in die Zukunft an. Dieses Fahrzeug vereinigt modernste Offroad-Fähigkeiten mit dem Zeitalter der Elektromobilität, in das wir alle steuern", sagte der Chef-Designer von Daimler, Gorden Wagener. Details wie Motorleistung oder Akkukapazität nannte das Unternehmen noch nicht.

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Der EQG soll über dieselben Geländeeigenschaften wie die Verbrennerversionen verfügen. "Mit vier radnahen und individuell ansteuerbaren Elektromotoren wird das Fahrzeug sowohl on- als auch offroad einzigartige Fahreigenschaften bieten", schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dabei baue die Karosserie weiterhin auf einem Leiterrahmen auf. Die darin integrierten Batterien sorgten für einen tiefen Schwerpunkt.

Schaltbares Getriebe

Das Fahrwerk erhält demnach eine Einzelradaufhängung vorne und eine neu entwickelte Starrachse hinten. Mit einem schaltbaren Getriebe lasse sich der Geländewagen in einen "Low Range Modus" bringen. Der EQG profitiere im Gelände zudem von der Tatsache, dass die Elektromotoren von Anfang ihr maximales Drehmoment bereitstellen könnten. Damit soll der EQG auch problemlos die 5,6 km lange Teststrecke auf den Grazer Hausberg Schöckl schaffen und damit "Schöckl proved" sein. Eine Steigfähigkeit von bis zu 100 Prozent bei entsprechendem Untergrund sei damit ebenso wie bei den Verbrennern realisierbar.

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Die in München erstmals gezeigte Studie wirkt noch kantiger als die bisherige G-Klasse. Um die Elektrifizierung zu betonen, gebe es statt des üblichen Reserverades an der Hecktür eine "verschließbare Box mit beleuchteten Akzenten, deren Gestaltung an eine Wallbox erinnert", schreibt Mercedes. Darin könnte beispielsweise das Ladekabel untergebracht werden.

Auslieferung ab 2024 möglich

In die vordere Kante des schwarzen Dachträger sei zudem eine weiße LED-Leiste integriert. Dies bezeichnet Mercedes als "moderne Interpretation des für anspruchsvolle Offroad-Abenteuer unentbehrlichen Suchscheinwerfers".

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Details zu einem möglichen Produktions- und Auslieferungsbeginn nennt Mercedes noch nicht. Medienberichten zufolge soll der EQG im Jahr 2024 auf den Markt kommen, die Verbrennermodelle jedoch nicht ersetzen. Der erste vollelektrische Land Rover ist ebenfalls für 2024 geplant.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Mercedes-Benz an der Präsentation des Smart in München teilgenommen. Die Kosten für Anreise und Übernachtung wurden zur Gänze von Mercedes-Benz übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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Chris33 07. Sep 2021 / Themenstart

Ah das wusste ich garnicht. Umso trauriger, finde ich.

the_second 07. Sep 2021 / Themenstart

Grzimek. Das war 1959. Seitdem hat sich die Bevölkerung Tansanias und Kenias...

mxcd 07. Sep 2021 / Themenstart

Cool. Ich offenbar nicht. Hab ich aber jetzt. Danke.

mimimi123 07. Sep 2021 / Themenstart

Joa das Auto mir Wurst. Aber der Trailer kommt trotz der anhaltenden Retro-Welle...

smonkey 07. Sep 2021 / Themenstart

Nimms bitte nicht persönlich, aber was Du von Dir gibst, ist noch nicht mal Deutsch...

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