Mercedes EQB: Daimler plant das nächste Elektro-SUV

Bis 2022 soll es in jeder Baureihe von Mercedes eine elektrifizierte Variante geben, hat Konzernchef Dieter Zetsche auf der letzten IAA angekündigt. Der Stuttgarter Konzern macht sich an die Umsetzung: Der nächste elektrische Mercedes ist in Arbeit.

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Elektrische Kompaktklasse Mercedes EQA (Symbolbild): technisch dem EQB ähnlich
Elektrische Kompaktklasse Mercedes EQA (Symbolbild): technisch dem EQB ähnlich (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Noch ein Elektroauto aus Stuttgart: Mercedes plant ein weiteres Kompakt-SUV, das auf der Automobilmesse in Frankfurt im Spätsommer vorgestellt werden soll. Das Fahrzeug wird sowohl mit Verbrennungs- als auch mit Elektroantrieb erhältlich sein.

Als Verbrenner wird das Auto die Bezeichnung GLB tragen und von der Größe zwischen den Modellen GLA und GLC angesiedelt sein. Die elektrische Ausführung wird Teil der EQ-Modellreihe und soll die Bezeichnung EQB tragen.

Das Fahrzeug wird es nach Informationen der deutschen Fachzeitschrift Auto Motor und Sport in mehreren Versionen geben. Die Basisvariante hat einen Motor mit einer Leistung von 150 kW und einen Akku mit einer Kapazität von 60 kWh. Die Reichweite soll bei über 400 km liegen.

Antrieb und Akku können variiert werden

Daneben soll es den Antrieb auch mit 200 kW und 250 kW geben. Der Akku kann in Stufen bis auf eine Kapazität von 110 kWh vergrößert werden.

Der EQB wird das zweite elektrische SUV von Mercedes nach dem im September vorgestellten EQC, der elektrischen Variante des GLC. Technisch soll der EQB aber eher der Kompaktklasse EQA ähnlich sein. Das Konzept für den EQA hatte Mercedes auf der IAA 2017 vorgestellt.

Der Mercedes EQB wird voraussichtlich 2020 erhältlich sein. Bis zum Jahr 2022 soll jedes Mercedes-Modell auch in mindestens einer elektrifizierten Variante erhältlich sein. Insgesamt will der Stuttgarter Konzern über 50 elektrifizierte Fahrzeuge, also Hybridfahrzeuge und Elektroautos, in den kommenden Jahren auf den Markt bringen.

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