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Deutlich länger und breiter als der EQA

Das Kofferraumvolumen steigt bei umgeklappten Rücksitzen von 410 auf 1.400 Liter. Es lässt sich wegen der anderen Heckklappe deutlich besser als bei der Limousine nutzen. Im Vergleich zum EQA ist der hintere Stauraum um 80 Liter größer, zudem verfügt der GLA über einen Frunk mit einem Volumen von 107 Litern.

Der GLA ist 4,57 m lang, 1,87 m breit und 1,6 m hoch. Damit ist das SUV 11 cm länger, 5 cm breiter und 2 cm niedriger als das Vorgängermodell. Der Radstand beträgt 2,79 m, was einem Plus von 6,1 cm entspricht. Das Leergewicht variiert zwischen 2.145 und 2.345 kg. Die gebremste Anhängelast beträgt bei der Allradversion 2.000 kg, beim Hinterradantrieb sind es noch 1.500 kg. Ungebremst können 750 kg gezogen werden.

Kühlergrill wie beim GLC

Laut Geisen lauten die drei wichtigsten Kaufkriterien der Kunden beim GLA das Design, die Alltagstauglichkeit und die technische Innovation. Mercedes hat daher die Front des GLA neu gestaltet und orientiert sich am neuen GLC, der im Frühjahr 2026 vorgestellt wurde. Mercedes bezeichnet den neuen Grill als "beleuchtetes High-Tech-Meisterwerk".

Der Innenraum entspricht demjenigen des CLA. Der sogenannte Superscreen erstreckt sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts. Gegen Aufpreis können Beifahrer eigene Inhalte aufrufen, darunter Videoportale wie Youtube oder Webseiten. Serienmäßig befindet sich auf der Beifahrerseite nur ein Zierelement.

Nachrüstlösung für Level 2++ möglich

Durch den größeren Radstand bietet der GLA laut Mercedes auf jedem Sitz mehr Kopf- und Beinfreiheit. Auf den Vordersitzen sind das zwar nur wenige Millimeter, aber im Fond fast 4 Zentimeter. Trotz der geringeren Höhe ist der maximale Kopfraum vorne und hinten um mehr als 2 Zentimeter gewachsen.

Ebenso wie der CLA soll der GLA künftig über Assistenzsysteme der Stufe Level 2++ verfügen. Das ermöglicht das überwachte autonome Fahren von Punkt zu Punkt, auch in der Stadt. Doch wer jetzt einen GLA bestellt, kann die zusätzlichen zwei Kamera, die dafür erforderlich sind, noch nicht als Vorrüstung erhalten. Dabei will Mercedes das System schon in diesem Jahr beim CLA anbieten.

Entwicklungschef Burzer sagte auf Nachfrage von Golem, dass eine Nachrüstung technisch machbar sei. Dazu müsse lediglich ein Kabel nachverlegt und eine Kamera installiert werden. Zudem müsse der Software-Stack funktionieren. Beim GLA wäre die Nachrüstung einfacher, weil die zusätzliche Kamera nicht am Kotflügel, sondern im Außenspiegel angebracht ist.

Nachbessern will Mercedes zudem bei der KI-basierten Routenplanung.


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