Android Auto schlägt Bluetooth

Da dies über WLAN gelöst ist, steht die Funktion jeweils unmittelbar nach dem Einsteigen ins Auto wieder zur Verfügung. So lässt sich beispielsweise eine Navigation über Google Maps starten. Wie sinnvoll und erforderlich das ist, steht auf einem anderen Blatt. Denn über Google Maps lassen sich keine Ladestopps einplanen. Zudem wird die Routenplanung der Electric Intelligence abgebrochen. Nach Angaben von Mercedes-Benz ist der Abbruch erforderlich, um gegebenenfalls widersprüchliche Navigationsansagen aus zwei gleichzeitig laufenden Systemen zu vermeiden. Sobald der Kunde wieder auf die Routenplanung von Mercedes wechsle, werde neu und aktuell kalkuliert.

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Zwar wird - wie erwähnt - die Bedienleiste von Smartphone-Apps auf dem Zentraldisplay angezeigt. Doch die Tasten zum Vor- und Zurückspringen in der Playlist sprechen oft nicht direkt an. Zudem kommen sich Anwendungen per Bluetooth und Android Auto schon mal in die Quere. Im Zweifel setzt sich offenbar Android Auto durch und die Bluetooth-App verschwindet aus der Anzeige.

Überzeugende elektrische Eigenschaften

Wie bereits die ersten Probefahrten mit dem EQE gezeigt hatten, ist die Businesslimousine in der Tat kein Familienauto. Dafür ist der Kofferraum mit 430 Litern nicht besonders groß und stößt schon bei einem Wochenendausflug an seine Grenzen.

Überzeugt haben uns hingegen die elektrischen Eigenschaften, die auf der EVA2-Plattform basieren. Mit der Akkugröße von laut Preisliste (PDF) 89 kWh lassen sich auch längere Strecken gut bewältigen. Die Motorisierung des EQE 350 mit 215 kW (292 PS) ist völlig ausreichend. Der EQE 300 ist mit 180 kW (245 PS) etwas schwächer motorisiert, kommt aber laut WLTP mit 623 km genauso weit.

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Für sportlichere Fahrer hat Mercedes die Variante EQE 500 4Matic sowie die AMG-Versionen EQE 43 4Matic und EQE 53 4Matic+ im Angebot. Letztere verfügt über eine Motorleistung von 460 kW (625 PS) und beschleunigt in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das reduziert die Reichweite aber um rund 100 km auf 525 km.

Viele Extras machen den EQE teuer

Der Einstiegspreis des EQE 300 liegt bei 63.427 Euro vor Abzug der staatlichen Kaufprämie in Höhe von 5.000 Euro. Der von uns getestete EQE 350+, der inzwischen nur noch als EQE 350 bestellbar ist, kostete mit allen Extras hingegen etwas mehr als 105.000 Euro. Für diesen Preis lässt sich im Grunde schon der EQS 450+ bestellen.

Doch sind die im Testwagen verbauten Extras wirklich erforderlich oder eher zu viel des Guten? So ist das Fahrassistenzpaket Plus, das die komfortable Autobahnfahrt ermöglicht, erst mit dem Premium-Paket für 14.113,40 Euro verfügbar. Die Luftfederung Airmatic schlägt mit 2.082,50 Euro zu Buche. Die Massagesitze mit Sitzklimatisierung für Fahrer und Beifahrer kosten 2.653,70 Euro. Zudem sind dann nur teurere Sitzpolster erhältlich. Damit erhöht sich der Preis für einen gut ausgestatteten EQE nach Abzug der staatlichen Kaufprämie auf fast 85.000 Euro.

Nicht einmal enthalten wären in der Summe eine Lenkradheizung für 309,40 Euro, eine Sitzheizung im Fond für 428,40 Euro, die Hinterachslenkung für 1.547 Euro oder das Akustik-Komfort-Paket für 1.071 Euro. Die Anhängevorrichtung schlüge mit weiteren 1.000 Euro zu Buche.

Insgesamt ist der EQE bei einem Preis zwischen 90.000 und 100.000 Euro natürlich ein komfortables und praxistaugliches Elektroauto. Über den geringen Wendekreis mit der Hinterachslenkung würden sich sicherlich Taxifahrer freuen, doch eine offizielle Taxi-Version des EQE soll es bislang nicht geben. Wer häufig lange Strecken fahren muss, wird den Komfort und Luxus zu schätzen wissen. Je nach dem, was man mit dem Auto macht, kann zu viel des Guten durchaus angenehm sein.

Nachtrag vom 26. September 2022, 13:27 Uhr

Wir haben im ersten Absatz der letzten Seite noch Angaben zur Nutzung von Google Maps ergäntz.

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 Hinterachslenkung ist gewöhnungsbedürftig
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sampleman 26. Aug 2022 / Themenstart

Hier ist das Stichwort ja schon gefallen: Car as a service. Schon heute liefern Firmen...

sampleman 26. Aug 2022 / Themenstart

Das könnte man aber relativ einfach durch Sonderregelungen klären, wie es jetzt schon...

sampleman 26. Aug 2022 / Themenstart

Ich weiß, dass es degoutant ist, sich mit politischen Thesen des Ex...

sampleman 26. Aug 2022 / Themenstart

Ich nicht. Tesla konzentriert sich seit 15 Jahren auf nichts anderes als den...

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