Mercedes: AMG bringt EQE mit Allradantrieb und 505 kW Leistung

Der EQE von Mercedes-AMG ist noch ein bisschen schneller als die EQS-Version. Das geht aber zu Lasten der Reichweite des Elektroautos.

Artikel von veröffentlicht am
Von null auf 100 in 3,3 Sekunden: Der AMG-EQE 53 4Matic+
Von null auf 100 in 3,3 Sekunden: Der AMG-EQE 53 4Matic+ (Bild: Mercedes-Benz)

Die AMG-Version der Business-Limousine EQE von Mercedes-Benz kommt mit einer deutlich größeren Leistung auf den Markt. Mit Allradantrieb und 505 kW (687 PS) beschleunige der AMG EQE 53 4Matic+ mit Dynamic Plus Paket in 3,3 Sekunden von null auf 100 km/h, teilte Mercedes-AMG am 16. Februar 2022 mit. Das schwächere Modell AMG EQE 43 4Matic verfügt demnach über eine Motorleistung von 350 kW (472 PS). Dieses beschleunigt in 4,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Den Verkaufsstart und den Preis der beiden Modelle teilte die Hochleistungssparte von Daimler noch nicht mit.

Inhalt:
  1. Mercedes: AMG bringt EQE mit Allradantrieb und 505 kW Leistung
  2. Hinterachslenkung serienmäßig, Hyperscreen gegen Aufpreis

Mercedes-Benz präsentierte den EQE im September 2021 auf der IAA in München. Die abgespeckte Variante der Luxuslimousine EQS soll in diesem Sommer erstmals ausgeliefert werden. Der Akku ist mit 90,6 kWh nutzbarer Kapazität etwa 18 kWh kleiner als beim EQS. Der bislang angekündigte EQE 350 soll bis zu 660 km weit nach WLTP kommen. Der Hinterradantrieb verfügt über 215 kW (288 PS).

Leichter und etwas schneller als AMG-EQS

Ebenfalls auf der IAA stellte Mercedes bereits eine AMG-Version des EQS vor. Die nun gezeigte EQE-Version setzt dieses Konzept auf der etwas kleineren Fahrzeuggröße um. Mit 3,12 m ist der Radstand des EQE nur 9 cm kürzer als beim EQS, wobei das Fahrzeug mit einer Länge von 4,95 m etwa 27 cm kürzer als das Topmodell ist.

  • Der Mercedes-AMG EQE 43 4Matic ist eine Hochleistungsvariante der Businesslimousine EQE. (Foto: Mercedes-AMG)
  • Mit einer Länge von 4,96 m ist der AMG-EQE etwa 30 cm kleiner als der große Bruder EQS. (Foto: Mercedes-AMG)
  • Der AMG-EQE verfügt maximal über eine Leistung von 505 kW. (Foto: Mercedes-AMG)
  • Der 90,6-kWh-Akku lässt sich mit bis zu 170 kW laden. (Foto: Mercedes-AMG)
  • Der sogenannte Hyperscreen ist gegen Aufpreis erhältlich. (Foto: Mercedes-AMG)
  • Mit einem Radstand von 3,12 m ist für die Passagiere im Fond reichlich Platz. (Foto: Mercedes-AMG)
  • Lufteinlässe und Kühlergrill unterscheiden sich optisch von der Basisversion des EQE. (Foto: Mercedes-AMG)
Der Mercedes-AMG EQE 43 4Matic ist eine Hochleistungsvariante der Businesslimousine EQE. (Foto: Mercedes-AMG)

Das im Vergleich zum EQS kompaktere Format des EQE bilde "die perfekte Ausgangslage, um mit unseren AMG-spezifischen Lösungen ein hochagiles und sehr emotionales Fahrerlebnis zu verwirklichen", schreibt das Unternehmen. Dabei muss sich der AMG-EQE in Sachen Beschleunigung nicht hinter seinem großen Bruder verstecken. Denn trotz einer um 45 kW geringeren Leistung ist der AMG EQE 53 4Matic+ um eine Zehntelsekunde schneller auf 100 km/h. Das dürfte vor allem am Gewicht liegen, das mit 2.525 kg zwar immer noch sehr hoch ist, aber 130 kg niedriger als beim AMG-EQS ausfällt.

Reichweite deutlich reduziert

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Mit Blick auf Akkukapazität und Ladeleistung unterscheidet sich die AMG-Version des EQE nicht von dem Basismodell. Beide laden mit bis zu 170 kW Gleichstrom und optional mit bis zu 22 kW Wechselstrom. In Japan wird auch bidirektionales Laden möglich sein. Die Reichweite ist jedoch aufgrund des höheren Gewichts und der höheren Leistung entsprechend niedriger.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Während der EQE 43 4Matic bis zu 533 km weit kommen soll, sind es beim EQE 53 4Matic+ noch 518 km. Das sind gut 140 km oder 21 Prozent weniger als beim Basismodell. Kann dieses in 15 Minuten bis zu 250 km Reichweite nachladen, sind es bei den AMG-Modellen nur bis zu 180 km.

Mit dem Dynamic Plus Paket lässt sich der EQE 53 4Matic+ auf 240 km/h beschleunigen. Ohne dieses Paket wird das Fahrzeug bei 220 km/h abgeregelt. Beim EQE 43 4Matic ist dies schon bei 210 km/h der Fall. Wie schnell das EQE 350 fahren könne, teilte Mercedes bislang noch nicht mit.

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Hinterachslenkung serienmäßig, Hyperscreen gegen Aufpreis 
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desaboya 18. Feb 2022

Da gehen unsere Auffassungen wohl auseinander. Ich kann nicht sehen, was da gedrückt und...

Thorgil 16. Feb 2022

Gibt doch mehr als genug Autos mit deutlich weniger Leistung. Warum also die Aufregung?

mxcd 16. Feb 2022

"Die AMG-typischen Fahrgeräusche werden demnach mit Hilfe zusätzlicher Hardware erzeugt...

nightmar17 16. Feb 2022

Die C Klasse ist ja auch nur eine kleine Version der S Klasse. Oder E-Klasse, je nachdem...



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