Mentor Graphics: Siemens kauft US-Softwarefirma für 4,5 Milliarden Dollar

Siemens übernimmt einen Entwickler von Automatisierungs-Software für das Design von ICs, SoCs und Automobilelektronik. Mit der elektronischen Designautomatisierung von Mentor will Siemens "einen präzisen Digitalen Zwilling" von jeder Produktionslinie erzeugen können.

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Mentor Graphics macht IoT
Mentor Graphics macht IoT (Bild: Mentor Graphics)

Siemens wird Mentor Graphics für 4,5 Milliarden US-Dollar übernehmen. Das gab der deutsche Elektrokonzern bekannt. Mentor hat seinen Sitz in Wilsonville, im US-Bundesstaat Oregon. Mentor Graphics ist Anbieter für Automatisierungs-Software für das Design von Integrated Circuit (IC), System-on-Chip (SoC) und Automobilelektronik.

"Mentor komplementiert unser Angebot bei Mechanik und Software mit dem Design, Test und der Simulation von elektrischen und elektronischen Systemen", sagte Klaus Helmrich vom Siemens-Vorstand. Die Kombination von Siemens und Mentor ermögliche Entwicklungstools für Mechanik, Thermik, Elektrik/Elektronik sowie Embedded-Software.

Aufschlag von 21 Prozent auf den Schlusskurs

"Mit den elektronischen Designautomatisierungs-Lösungen von Mentor und den Experten von Mentor in unserem Team stärken wir unsere Kernkompetenzen für das Design von Produkten - und sind so in der Lage, einen präzisen Digitalen Zwilling von jedem Smart-Produkt und jeder Produktionslinie zu erzeugen", erklärte Helmrich.

Der Angebotspreis entspricht einem Aufschlag von 21 Prozent auf den Schlusskurs vom 11. November 2016, dem letzten Handelstag vor der Ankündigung. Das 1981 gegründete Unternehmen erzielte in seinem im August 2016 vorgelegten Quartalsbericht einen Umsatz von rund 254,3 Millionen US-Dollar und einen Gewinn von 31,2 Millionen US-Dollar. Mentor Graphics hatte nach eigenen Angaben 5.700 Beschäftigte.

Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal des Kalenderjahres 2017 erwartet. Mentor wird in das PLM-Softwaregeschäft der Siemens-Division Digital Factory integriert.

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