Mengzhou: Das Raumschiff, das China zum Mond fliegen soll
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Chinas Raumschiff Mengzhou (deutsch: Traumschiff) steht kurz vor seinem Jungfernflug zur Raumstation Tiangong. Während die Basisversion Erdorbit-Missionen bedient, ist eine spezialisierte Variante für den Transport von Astronauten zum Mond konzipiert.
Aktuelle Fachartikel in Chinese Space Science and Technology(öffnet im neuen Fenster) zeigen nun, wie die Abbruchsysteme und -verfahren der Besatzungskapseln vom Start bis zur Mondumlaufbahn funktionieren.
Hocheffiziente Sprengbolzen für den Notfall
Diese Verfahren sollen die Sicherheit der Astronauten während ihrer gesamten Mission gewährleisten. Im Gegensatz zu integrierten Fluchtsystemen setzt China auf einen klassischen Startrettungsturm(öffnet im neuen Fenster). Die Forscher begründen dies mit der aerodynamischen Effizienz und geringeren Vibrationslasten für das Servicemodul.
Der Rettungsturm ist ein kleines Raketensystem, das oben auf der Kapsel sitzt. Er ist dazu da, die Crew-Kapsel im Falle eines schweren Fehlers der Trägerrakete während der Startphase schnell von der Rakete wegzuziehen und in Sicherheit zu bringen.
Im Notfall trennen hocheffiziente Sprengbolzen(öffnet im neuen Fenster) – acht am Servicemodul, sechs am Rettungsturm – die Kapsel umgehend von der Trägerrakete. Analysen bestätigen, dass selbst bei punktuellem Versagen der Bolzen die strukturelle Last ein sicheres Brechen der Verbindung erzwingt.
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