Abo
  • Services:

Meng Wanzhou: Huawei-Finanzchefin kommt gegen Kaution frei

Erst einmal auf freiem Fuß: Gegen strenge Auflagen und eine Kaution in Millionenhöhe hat Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou das Gefängnis verlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou
Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou (Bild: Huawei)

Meng Wanzhou, die Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei, darf das Gefängnis vorerst verlassen. Ein kanadisches Gericht hat sie gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß gesetzt. Meng, die die Tochter des Huawei-Gründers Ren Zhengfei ist, war Ende der vorvergangenen Woche auf Antrag der USA festgenommen worden.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Nürnberg, Rheinbach
  2. BWI GmbH, Nürnberg, München, Berlin oder Rheinbach

Nach dreitägiger Verhandlung hat ein Gericht in Vancouver in der westkanadischen Provinz British Columbia dem Antrag von Mengs Verteidigern stattgegeben. Gegen eine Kaution von 10 Millionen kanadischen Dollar, umgerechnet knapp 6,6 Millionen Euro, darf sie das Gefängnis bis zur Entscheidung über ihre Auslieferung in die USA verlassen.

Dabei muss Meng strenge Auflagen erfüllen. So musste sie ihren Pass abgeben und darf sich nur in einem festgelegten Gebiet in Vancouver aufhalten. Sie trägt eine elektronische Fußfessel, über die sie geortet werden kann, und musste auf eigene Kosten einen Wachdienst anheuern, der sie ständig beaufsichtigt.

Die kanadischen Behörden hatten Meng am 1. Dezember 2018 beim Umsteigen auf dem Flughafen in Vancouver festgenommen. US-Behörden hatten die Kanadier darum ersucht und haben eine Auslieferung Mengs beantragt. Die US-Justiz wirft Huawei vor, die Sanktionen gegen den Iran nicht einzuhalten. Über das Tochterunternehmen Skycom soll Huawei Geschäfte mit dem Iran abgewickelt haben. Zudem soll Meng falsche Angaben gegenüber Banken gemacht haben. Sollte sie in den USA verurteilt werden, droht ihr im Höchstfall eine Haftstrafe von 30 Jahren.

Die Affäre um Meng belastet das Verhältnis zwischen China und Kanada sowie zwischen China und den USA. Die chinesischen Behörden haben dieser Tage einen ehemaligen kanadischen Diplomaten festgenommen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€
  2. (u. a. Fractal Design Meshfy Light Tint 69,90€)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

TheGitz 13. Dez 2018

Es ist gut so, dass einige von euch die USA lieben? Warum? Weil du glaubst du hast nen...

berritorre 13. Dez 2018

Scheint ja schon passiert, war wohl ein kanadischer (EX?)-Diplomat, wenn ich mich...

Niaxa 13. Dez 2018

Diese Regeln gibt es auch in DE und sonst wo auf der Welt.

Vinnie 13. Dez 2018

Ich verstehe Sie nicht. Was meinen Sie? Ueber die Tochterfirma wurden Gueter in den USA...


Folgen Sie uns
       


Raytracing in Metro Exodus im Test

Wir schauen uns Raytracing in Metro Exodus genauer an.

Raytracing in Metro Exodus im Test Video aufrufen
Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
Flugzeugabsturz
Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

  1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
  2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
  3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    •  /