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Memory-Driven-Computing: HPE sucht mit Baukasten nach Anwendungen für The Machine

HPE will in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden Anwendungsszenarien für The Machine finden. Dabei soll das Support-Programm HPE Pointnext helfen. Momentan findet Memory-Driven-Computing nur in wenigen Szenarien Anwendung, was sich mit HPEs Bemühen vielleicht ändert.

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HPE arbeitet im Rahmen von Pointnext eng mit Kunden zusammen.
HPE arbeitet im Rahmen von Pointnext eng mit Kunden zusammen. (Bild: HPE)

Auf der eigenen auf Enterprise-Hardware fokussierten Veranstaltung HPE Discover hat HPE eine Art Baukasten für Memory-Driven-Computing vorgestellt. Dazu nutzt das Unternehmen die Infrastruktur HPE Pointnext, die Kunden bei Beratung, Support und Implementierung ihrer Systeme helfen soll. Das Ziel des neuen Projektes ist klar: HPE will sein Memory-Driven-Computing zu mehr Einfluss verhelfen. Die Technik wurde beispielsweise mit dem experimentellen Computersystem The Machine gezeigt. Im Prinzip nutzen dabei mehrere Prozessoren einen einzelnen großen RAM als Cache - im Falle von The Machine sind es 160 TByte DDR4-Arbeitsspeicher.

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"In unserem Memory-Driven-Computing-Sandkasten werden Entwicklerteams unserer Kunden zusammen mit dem Team von Hewlett Packard Labs experimentieren können", sagte der stellvertretende Chef des Unternehmens Kirk Bresniker in einer entsprechenden Ankündigung. Diese Art von Zusammenarbeit ist generell auch das Ziel von HPE Pointnext, das zusätzlich in Verbindung mit anderen Produkten des Herstellers angeboten wird.

Auf der Suche nach Anwendungsfällen

Allerdings wird in derselben Ankündigung auch deutlich, dass Memory-Driven-Computing zumindest momentan noch experimentell ist. Aus diesem Grund sucht das Unternehmen wahrscheinlich den Dialog mit Anwendern. Ein möglicher Anwendungszweck ist laut HPE die Technik Software-Defined Scalable Memory, bei der möglichst große RAM-Mengen einer Software zugewiesen werden. Das ist beispielsweise bei leistungsintensiven Datenbankanwendungen und Big-Data-Analysen sinnvoll. HPE lässt sich den Zeitpunkt nicht nehmen und wirbt gleichzeitig noch für die eigenen Superdome-Flex-Systeme, die als In-Memory-Systeme genau für diese Technik ausgelegt sein sollen.

Es wird sich zeigen, wie erfolgreich HPEs Memory-Driven-Computing sein wird. Ein Problem ist momentan der hohe Preis für Flash-Bausteine von großen Herstellern wie Samsung, IMFT, Flash Forward und SK Hynix, der sich auch auf Enterprise-Hardware auswirken kann - gerade wenn diese stark auf Flash-Zellen aufbaut.



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