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Melden-Button zeigt Wirkung: 40 Prozent weniger KI-Slop auf Linkedin

Laut dem Linkedin-Produktchef gibt es aber dennoch viel zu tun, um menschengemachte Inhalte weiterhin zu fördern.
/ Mike Faust
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Linkedin führte Ende Juli 2026 eine Schaltfläche zum Melden von KI-Slop ein. (Bild: Eric Dervaux / Hans Lucas via Reuters Connect)
Linkedin führte Ende Juli 2026 eine Schaltfläche zum Melden von KI-Slop ein. Bild: Eric Dervaux / Hans Lucas via Reuters Connect

Mehr als eine Million Nutzer haben auf Linkedin bereits den Button mit der Beschriftung "Scheint ein KI-Slop zu sein" gedrückt. Wie Hari Srinivasan, der Produktchef des Unternehmens, in einem Beitrag auf der Plattform schreibt(öffnet im neuen Fenster), wurden seit der Einführung des Buttons 40 Prozent weniger Inhalte registriert, die als AI‑Slop eingestuft werden.

Zuvor hatte eine Untersuchung der Datenanalysefirma Pangram ergeben, dass 41 Prozent der langen Beiträge auf Linkedin und etwa ein Drittel aller Beiträge auf dem Kurznachrichtendienst X KI‑generiert sind. Als Reaktion auf diese Untersuchung führte Linkedin Ende Juli 2026 die Schaltfläche zum Melden von AI-Slop ein.

Ein Klick auf den Button löst eine Meldung beim Verfasser des Beitrags aus, die ihn darauf hinweist, dass der entsprechende Beitrag von Nutzern für KI-generiert gehalten wird. Linkedin geht zudem verstärkt gegen automatisierte Kommentare vor, die massenhaft geteilt und mit wenig bis gar keiner menschlichen Beteiligung verfasst werden.

X und Reddit ebenfalls von KI-Slop betroffen

Die Plattform entfernte außerdem eine Funktion, mit der Nutzer ihre Beiträge durch KI aufwerten lassen konnten. Diese integrierten, KI‑gestützten Schreibwerkzeuge in Linkedin sollten das Erstellen von Inhalten erleichtern.

Ähnlich wie Linkedin und X ist auch Reddit von einem starken Anstieg KI-generierter Beiträge sowie deutlich gestiegenen Bot- und Spam-Aktivitäten betroffen. Während Reddit-Moderatoren KI-Beiträge aktiv löschen, was teils mit großen Schwierigkeiten einhergeht, startete das Unternehmen kürzlich eine Werbekampagne, in der von Menschen generierte Inhalte hervorgehoben werden.

Srinivasan schreibt in seinem Linkedin-Beitrag, dass trotz der Fortschritte noch viel dafür getan werden müsse, um die Plattform als einen Ort zu erhalten, an dem sich Menschen austauschen können.


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