Mek Gaming PC: Zotac plant kleinen Pico-PC und Einstieg in den Spielemarkt

Mit einem Mek genannten Tower-Rechner für Spieler will Zotac bald auch den Markt für dedizierte Spielerechner abdecken. Er ist recht klein, zusätzlich gibt es noch einen PC im Hosentaschenformat.

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Der Pico-Rechner kann leider nicht per USB Typ C versorgt werden.
Der Pico-Rechner kann leider nicht per USB Typ C versorgt werden. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Der Hardwarehersteller Zotac hat auf der IT-Messe Computex 2017 seinen Gaming-PC Mek vorgestellt. Das noch als Prototyp gezeigte Gerät soll insbesondere Spieler ansprechen und kommt in zwei Gehäusefarben sowie mit einer manipulierbaren Beleuchtung. Allerdings ist das Design noch nicht final, wie uns Zotac sagte. Für das Unternehmen, das für seine besonders kleinen Rechner bekannt ist, ist es der Einstieg in den Markt der dedizierten Gaming-PCs.

  • Der Minirechner Pico PI225 ...  (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... bietet zwei USB-C-Schnittstellen (3.1 Gen 1). (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Eine Wandhalterung gibt es zum Einklicken. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Mek Gaming PC ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ist für einen Spielerechner ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ziemlich klein. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zotac verbaut ein Mini-ITX-Board. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Der Minirechner Pico PI225 ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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Die Gehäuse des PCs ist, zumindest für Spielerechner, ziemlich klein, was auch die Erweiterbarkeit mit PCIe-Karten einschränkt: Es gibt kaum Platz dafür, zumal die Karten offenbar parallel zum Mainboard liegen. Das Mainboard ist ein Mini-ITX-Board, auf dem ein Prozessor der 65-Watt-Klasse steckt (Core i7-7700). Außerdem ist Platz für zwei DDR4-Speicherriegel, eine NVMe-SSD ist im M.2-Slot ebenfalls vorgesehen. Die Grafikkarte ist Zotacs eigene GTX 1080 Mini. Ein 450-Watt-Netzteil versorgt die Komponenten.

Immerhin anschlussseitig sind keine Kompromisse zu erwarten. Zudem gibt es WLAN und die Rechner sind transportabel. An der Front befinden sich außerdem zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie Klinkenbuchsen für ein Headset. Ein Verschlussmechanismus schützt vor Staub.

Einen Preis und ein Erscheinungsdatum gibt es noch nicht.

Kleiner Rechner fast ohne Schnittstellen

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Noch kleiner ist der Rechner Zbox, Pico PI225, der so gut wie keine Schnittstellen hat. Er ist mit einem Intel N3350 ausgestattet, einem Atom-Zwei-Kerner ohne Hyperthreading, den Intel als Celeron vermarktet, und passt locker in die Hosentasche. Er hat 4 GByte RAM auf dem Board, aber nur 32 GByte eMMC-Speicher, was laut Zotac an der Windows-Home-Lizenz liegt. Immerhin gibt es einen Micro-SD-Kartenleser.

Weitere Erweiterungen sind über die zwei USB-Typ-C-Anschlüsse möglich. Einer davon wird allerdings als Monitorausgang (Displayport Alternate Mode) benötigt. Leider hat es Zotac versäumt, auch die Stromversorgung darüber zu ermöglichen, was eigentlich naheliegend ist.

Auch dieser Rechner ist bei Zotac noch nicht gelistet und ein genaues Erscheinungsdatum steht noch nicht fest.

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