• IT-Karriere:
  • Services:

Verfügbarkeit und Fazit

Das MX4 mit Ubuntu Phone ist offiziell in Europa über die englischsprachige Internetseite von Meizu erhältlich und kostet 300 Euro. Allerdings können Interessenten das Smartphone nicht einfach so kaufen, sondern müssen auf ihr Glück bei einem Gewinnspiel hoffen: Bis zu dreimal am Tag können sie auf Felder klicken, hinter denen sich eine Kaufberechtigung befinden kann. Wie viele MX4 tatsächlich zum Verkauf stehen, wollten Meizu und Canonical nicht bekanntgeben.

  • Der Nearby-Scope gibt dem Nutzer Informationen über seine Umgebung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Terminal auf dem MX4 mit Ubuntu Phone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Meizu MX4 mit Ubuntu Phone und geöffnetem Terminal (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das MX4 mit Terminal-App (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des MX4 ist abnehmbar, der Akku kann allerdings nicht gewechselt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera des MX4 hat 20,7 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sperrbildschirm des Meizu MX4 mit Ubuntu Phone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Heute-Scope zeigt dem Nutzer eine Übersicht der aktuell relevanten Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Sperrbildschirm des Meizu MX4 mit Ubuntu Phone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. St.Galler Kantonalbank Deutschland AG, Frankfurt am Main

Mit dem Meizu MX4 wird nach dem Aquaris E4.5 von BQ endlich ein Smartphone mit Ubuntu Phone vertrieben, das über bessere Hardware verfügt. Leider reicht die Ausstattung im oberen Mittelklassebereich dennoch nicht aus, um Canonicals Betriebssystem wirklich flüssig darzustellen.

Das Blättern zwischen den Scopes, das Öffnen der Übersicht zu den aktuell genutzten Apps oder der Benachrichtigungsleiste: Zu häufig reagiert das MX4 mit Ubuntu Phone bereits bei diesen trivialen Aufgaben schwerfällig. Die Benutzeroberfläche ruckelt, insgesamt wirkt das System träge.

Das ist schade, da uns das Bedienungskonzept von Ubuntu Phone sehr gut gefällt; die Möglichkeit, Informationen verschiedener Apps und Internetservices auf einem Scope dargestellt zu bekommen, ist praktisch.

Allerdings empfinden wir viele Scopes noch als zu wenig konfigurierbar: So können wir etwa beim Nachrichten-Scope keine eigenen News-Quellen eingeben, ebenso wenig lassen sich alternative Quellen beim Video- oder Musik-Scope ergänzen.

Zudem müssen Käufer eines MX4 mit Ubuntu Phone hinnehmen, dass diese Version des Smartphones weniger kann als die ursprüngliche mit Flyme OS. Das betrifft etwa die Kamera, die über weniger Aufnahmemodi verfügt und keine 4K-Videoaufnahmen ermöglicht.

Wie erwartet bietet das MX4 erfahrenen Linux-Nutzern vergleichbar zum Jolla ein Erlebnis an der Konsole, das einem Desktop-Linux viel stärker ähnelt als einem Standard-Android. Doch das Einrichten des Shell-Zugriffs ist unnötig kompliziert. Immerhin ist die Oberfläche komplett frei lizenziert, was für das Jolla nicht gilt.

Letztlich bleibt Ubuntu Phone aber auch auf dem Meizu MX4 ein Trauerspiel. Unserer Meinung nach sollte Canonical das Projekt entweder richtig anpacken und ein leistungsfähiges, wechselwürdiges mobiles Betriebssystem schaffen - oder es aufgeben. Wer sich beim MX4 wieder Hoffnung auf ein flüssiges Benutzungserlebnis von Ubuntu Phone gemacht hat, wird leider wieder enttäuscht. Für uns ist das Betriebssystem auch auf dem MX4 noch lange nicht so weit, dass es als Alternative zu den bestehenden Systemen gelten kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Voller Systemzugriff mit Anlaufschwierigkeiten
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Top-Angebote
  1. 72,90€ (Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a. NZXT gläsernes Tower-Gehäuse für 99,90€, Lenovo Thinkpad T440, generalüberholt...
  3. (u. a. Nomis, Escape Plan 2, Anon, The Boy, Der unsichtbare Gast, The Punisher - Uncut)
  4. 50,94€

Djore 25. Apr 2017

Habe seit Jahren das BQ Aquaris 4.5 mit Ubuntu und bis durchwegs zufrieden damit... Es...

NQb 17. Okt 2016

Ergänzung: Nach OTA-12 ist jetzt klar: Es handelt sich in Wirklichkeit um einen...

Trollfeeder 03. Aug 2015

Weils schneller ist, eine bessere Kamera hat, mehr Speicher enthält und vielleicht noch...

liberavia 31. Jul 2015

Hi, konnt mich heute mal endlich dransetzen. Leider hat die Lösung von rohrkrepierer bei...

smueller 20. Jul 2015

Also umgekehrt wärs intressanter.. Die Jolla Hardware ist recht schwachbrüstig da wird...


Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Elektroautos: Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands
Elektroautos
Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands

Was muss passieren, damit in zehn Jahren fast jeder in der Tiefgarage sein Elektroauto laden kann? Ein Pilotprojekt bei Stuttgart soll herausfinden, welcher Aufwand auf Netzbetreiber und Eigentümer und Mieter zukommen könnte.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Kabinenroller Microlino 2.0 und dreirädriger E-Motoroller Microletta geplant
  2. Crowdfunding Sono Motors baut vier Prototypen seines Elektroautos
  3. Renault Elektro-Twingo soll nicht schnellladefähig sein

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


    Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
    Leistungsschutzrecht
    Drei Wörter sollen ...

    Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
    2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
    3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

      •  /