Meilenstein erreicht: Starlink hat vier Millionen Nutzer

Das von SpaceX betriebene Satellitennetzwerk hat die Marke von vier Millionen Kunden geknackt. Das gab das US-Raumfahrtunternehmen nun offiziell auf X(öffnet im neuen Fenster) bekannt. Demnach kommt das zum Firmengeflecht von Elon Musk gehörende Satelliteninternet inzwischen in 100 Ländern auf allen sieben Kontinenten zum Einsatz.
Damit bestätigen sich die Prognosen der Unternehmenspräsidentin Gwynne Shotwell. Sie deutete laut einem Bericht von Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) am 24. September 2024 in einer Sitzung des Haushaltsausschusses des US-Bundesstaates Texas an, dass das Unternehmen den Meilenstein bereits in den kommenden Tagen erreichen könnte.
Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, da Elon Musk noch Ende Mai lautstark auf X bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , dass Starlink die Marke von drei Millionen Abonnenten erreicht habe. Innerhalb von etwas mehr als fünf Monaten konnte SpaceX also eine Million neue Kunden für seinen Dienst gewinnen.
Astronomen zeigen sich besorgt
Starlink wurde von SpaceX mit dem Ziel gegründet, auch Menschen in entlegenen und schlecht angebundenen Regionen einen Internetzugang anbieten zu können. Ein entscheidender Meilenstein bei diesem Vorhaben wurde im Mai 2019 erreicht, als die ersten 60 betriebsfähigen Satelliten ins All gebracht wurden.
Seitdem führt SpaceX regelmäßig Satellitenstarts durch und verfügt nun mit Genehmigung durch die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) über 6.500 funktionsfähige Satelliten im erdnahen Orbit. Insgesamt sollen es über 34.000 werden.
Doch so groß der Nutzen für die Menschheit auch ist, hat das Satellitennetzwerk auch seine Schattenseiten: Astronomen beklagen schon jetzt, dass die zahlreichen Satelliten ihren Blick auf den Nachthimmel erheblich beeinträchtigen. Die hellen Reflexionen der Satelliten stören astronomische Beobachtungen.
Dieses Problem könnte sich in Zukunft noch verschärfen, da die kommende Generation von Starlink-Satelliten den jüngsten Erkenntnissen (PDF)(öffnet im neuen Fenster) von Forschern der Internationalen Astronomischen Union (IAU) bis zu fünfmal heller ist als die jetzige Version. Außerdem haben sie eine bis zu 32-mal stärkere elektromagnetische Leckstrahlung .



