Mehrfach faltbare Displays: Samsung und LG zeigen die Smartphone-Zukunft

Bald könnte es bei Smartphones dazugehören, dass diese zweimal oder noch öfter gefaltet werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Falt-Displays von Samsung
Neue Falt-Displays von Samsung (Bild: Samsung Display)

Samsung und LG haben auf der Fachmesse Display Week im kalifornischen San José jeweils neuartige Displaytypen vorgestellt. Damit sind Smartphonedesigns möglich, die es bisher nicht gibt. Der große Trend bleibt es, die Geräte zu falten. Allerdings lassen sich die neuen Bildschirmtypen zum Teil anders falten als es bisher bei Smartphones mit Falt-Display üblich.

Stellenmarkt
  1. Senior PLC-Software-Tester (m|w|d)
    J.M. Voith SE & Co. KG, Heidenheim an der Brenz
  2. IT-Manager* (m/w/d)
    BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz
Detailsuche

LG Display zeigte einen 8 Zoll großen Touchscreen, der sich sowohl nach innen als auch nach außen falten lässt. TCL zeigte Anfang des Jahres etwas Ähnliches mit dem Ultra-Flex-Konzept. Mit einem in zwei Richtungen faltbaren Display können Geräte gebaut werden, die nur noch einen einzigen Bildschirm haben, der sowohl als Innen- als auch als Außendisplay dienen kann.

LG Display nennt die Technik 360 Grad faltbares OLED und gibt an, dass es mehr als 200.000 Faltvorgänge durchhalten soll, bevor es auseinanderbricht. Der Hersteller verwendet eine "besondere Faltstruktur" und will damit erreichen, die Faltenbildung zu minimieren.

Samsung zeigt zwei neuartige Falt-Displays

Die Displayabteilung von Samsung hat zwei unterschiedliche neuartige Bildschirmtypen mit Falttechnik vorgestellt. Sie haben gemeinsam, dass sie sich zweimal falten lassen - allerdings jeweils nach einem anderen Muster. Das Flex G lässt sich wie eine dreifach gefaltete Brieftasche zweimal in die gleiche Richtung zusammenfalten.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17./18.10.2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Modell Flex S kann einmal nach innen und einmal nach außen gefaltet werden. Der Faltmechanismus erinnert an das Falten einer Landkarte aus normalem Papier. Beide Faltmechanismen sollen dafür sorgen, dass es eine möglichst große Displayfläche gibt, ohne dass das Gerät selbst zu groß wird.

Es ist noch nicht absehbar, ob die Displaytypen tatsächlich einmal in Smartphones oder anderen tragbaren Geräten verwendet werden. Bisher hat keiner der beiden Hersteller Angaben dazu gemacht, wann erste Produkte mit der Technik auf den Markt kommen werden. Bisher sind faltbare Bildschirme der preislichen Oberklasse im Smartphone-Segment vorbehalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Thunderbird1400 13. Mai 2022

Ein Smartphone, das sich trotz kompakter Größe auf die doppelte Displaygröße aufklappen...

Der mit dem Blubb 12. Mai 2022

Ich kann auch den Satz nicht nachvollziehen.

genussge 12. Mai 2022

Dann kann demnächst jeder seinen 55 Zoll-Monitors ins Hosentaschenformat falten und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Videostandards
Wie das Bild auf den Schirm kommt

Was ist der Unterschied zwischen Displayport und HDMI? In einer kleinen Geschichtsstunde erklären wir, wie Bilddaten zum Monitor kommen.
Von Johannes Hiltscher

Videostandards: Wie das Bild auf den Schirm kommt
Artikel
  1. Data Mesh: Herr der Daten
    Data Mesh
    Herr der Daten

    Von Datensammelwut und Data Lake zu Pragmatismus und Data Mesh - ein Kulturwandel.
    Von Mario Meir-Huber

  2. iPhone-Bildschirm: iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige
    iPhone-Bildschirm
    iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige

    Apple hat teilweise auf die Kritik an der Akkuanzeige in iOS 16 reagiert. In der Beta 6 gibt es mehr Einstellmöglichkeiten im Energiesparmodus.

  3. Samsung Odyssey Ark: Der 55-Zoll-Monitor mit Hochkantformat kommt
    Samsung Odyssey Ark
    Der 55-Zoll-Monitor mit Hochkantformat kommt

    Ab Ende August kann der Odyssey Ark bei Samsung bestellt werden. Er ist 55 Zoll groß, hat Mini-LEDs und kostet eine Menge Geld.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€. WD SSD 2TB (PS5) 199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Alternate (Apple iPad günstiger) • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /